Was der Trump so macht...

Außerdem wage ich zu behaupten, dass die Deutschen intelligent genug sind, einen professionellen Betrüger wie den Donald nicht zu wählen, bloß weil er so unterhaltsam ist.
Da bin ich mir mittlerweile nicht mehr ganz so sicher. Allein wie viele Leute die "Menschenfängerpartei" AfD mittlerweile auf ihre Seite gezogen hat ist erschreckend. Dabei üben sie nur Kritik haben aber keine brauchbaren Lösungen.
Wir lachen über den Brexit aber die AfD ist genau mit dem Thema groß geworden, bis die Flüchtlingskrise eine neues Thema geboten hat.

Während und nach Corona ist die Zahl der Verschwörungs-Dullis extrem angestiegen und da sind teilweise auch sehr gebildete Menschen dabei.
Klar die Amis sind in allem etwas extremer aber so weit würde ich die Deutschen davon auch nicht wegdichten.
 
Zenobit, Du hast sicher recht mit deinen Bemerkungen zu Donald Trump. Aber was Reagans Berater + Minister angeht, da siehst Du es aus meiner Sicht viel zu optimistisch. Arthur Laffer und Edmund Meece haben Reagans Wirken in USA sicher nicht verbessert. Und von wegen "unerfahrener Neuling": Reagan war vor seinem Präsidentenamt schon Gouverneur von Kalifornien gewesen, und hatte davor eine ganze Zeit für General Electric gearbeitet, als Fachmann für deren Propaganda. Man nannte es PR, aber es war trotzdem im wesentlichen Propaganda.
Und Propaganda war Reagans allergrößte Stärke. Seine Politik hat die USA immens in die Verschuldungsfalle getrieben, und sein spektakulärstes Projekt, SDI oder der "Krieg der Sterne" hat sich dann endlich als Flop herausgestellt. Und den Kampf der USA gegen die UdSSR hat dann Gorbachow für Reagan gewonnen. Als Gorbys Politik in einem Selbstmord der ehemaligen Supermacht endete.
Also hat Reagan viele Lorbeeren eingeheimst, die er gar nicht verdiente. Daran sollte man auch mal denken, wenn immer weitere Lobreden auf den "Großen Kommunikator" gehalten werden. Nicht von Dir, Zenobit, aber allgemein.
 
Stimmt, den Gouverneur hatte ich unterschlagen, bzw. vergessen. Was ich damit sagen wollte, ist dass er eher ein Quereinsteiger war. Er war auch Präsident der Schauspielergewerkschaft.
Das ist aber in den USA auch nicht so ganz ungewöhnlich. Jesse Ventura ein Wrestler ist in die Politik gegangen, Schwarzenegger usw.
Trump hatte ja auch keine politische Erfahrung. Aber er hat sich eben im Gegensatz zu Reagan nie wirklich beraten lassen, sondern die meisten Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen. Ein Land ist aber keine Firma. Und wenn du Amerika an die Wand fährst ist es mit einem Insolvenzverfahren nicht getan, um es mal überspitzt zu sagen....

Reagan hat sicher im Nachhinein sehr viel Fehler begangen. Aber die meisten Amerikaner sehen das wohl nicht so...
 
Ich glaube, dass er zumindest klug genug ist sich auf seine Experten zu verlassen. Reagan war ja auch kein typischer Politiker der sich von ganz klein nach oben gearbeitet hat und er hatte zu vielen Dingen kein Expertenwissen. Aber er hatte die passenden Leute die ihm zugearbeitet haben und auf die er sich verlassen hat.
Trump wusste alles und vor allem alles besser. Er war Coronaexperte und hat durch seine Überlegung sich Desinfektionsmittel zu spritzen sogar einige sehr dumme Menschen auf dem Gewissen. Die Leute um ihn herum sind fast wahnsinnig geworden, weil er beratungsresistent war. Und die meisten wurden eh nach kurzer Zeit gefeuert, wenn sie nicht selber hingeschmissen haben....
Trump ist für mich ein kleines verwöhntes Kind im Körper eines alten Mannes.
Ja, da gab es die irresten Geschichten. Sie mussten ihm möglichst viele Grafiken und Bilder in möglichst kurzen Vorträgen bringen, damit seine Aufmerksamkeit gebunden blieb, da er die Aufmerksamkeitsspanne eines Kleinkindes hat. Oder irgendwie seinen Namen möglichst oft unterbringen, auch das half. Außerdem haben sie die Meetings mit ihm so gelegt, dass die mit den besten Ideen am Ende vorsprachen, damit das in seinem Kopf blieb und er für diese Vorschläge entschied.

Nun, vierzig von seinen vierundvierzig ehemaligen Kabinettsmitgliedern würden ihn nicht mehr unterstützen, das sagt so einiges aus. Und wer glaubte, seine alten Twitter-Ergüsse wären schon grenzwertig gewesen, dann ist das noch kein Vergleich zu dem, was er derzeit auf seinem "Truth Social" so postet. Er ist jetzt dazu übergegangen kurze Videos zu posten, die sind zum Teil noch extremer.

Ah, kleine lustige Entwicklung am Rande: er zieht ja gerade genug Leute mit dem Verkauf seines Verbrecherbildes aus Georgia ab, verkauft T-Shirts und Tassen und so ein Zeug damit. Nun hat nur leider Georgia abweichend vom Bund das Copyright auf dieses Bild und die erwägen gerade eine heftige Copyright-Klage.
 
Last edited:
das wäre natürlich wunderbar, wenn alle T-shirt und Tassenbesitzer nochmal Copyright Gebühren nachbezahlen müssten.
 
......

Reagan hat sicher im Nachhinein sehr viel Fehler begangen. Aber die meisten Amerikaner sehen das wohl nicht so...
Zenobit, da sprichst du ein wahres Wort gelassen aus. Amerikaner sind eben -- von Natur aus? -- auch mitgeprägt von Hollywood, und schon vorher von großen Zirkusbetrieben wie Barnum & Bailey.
 
das wäre natürlich wunderbar, wenn alle T-shirt und Tassenbesitzer nochmal Copyright Gebühren nachbezahlen müssten.
Na, er würde wohl versuchen, das von seinen Anhängern irgendwie zurückzuholen, aber erst einmal müsste er satte Strafen zahlen. Da geht es um zweistellige Millionenbeträge, also würde dies, wie so viele seiner anderen Geschäfte, mal wieder ein ordentliches Minus einfahren.
 
Wen das interessiert, es ist eben eine erste Anhörung in Georgia zu Ende gegangen, bei der zwei der 19 Angeklagten, die ihr Recht, eine schnelle Verhandlung zu haben (in Georgia bedeutet das superschnell) wahrgenommen haben, und für die bereits ein Verfahrensbeginn zum 23. Oktober 2023 festgesetzt wurde, ihr Verfahren voneinander getrennt haben wollten. Das hat der Richter abgelehnt. Der Staat möchte zwar weiterhin alle zusammen in einer Verhandlung haben, hat aber schon indirekt zugegeben, dass sich das wohl zumindest für diese zwei Angeklagten nicht durchführen lässt.

Sie haben dabei auch auf Anfrage des Richters angegeben, dass sie vorhaben, den kompletten Fall vorzutragen, und nicht nur die Einzelvorwürfe gegen die beiden Angeklagten, wofür sie vier Monate veranschlagen und hundertfünfzig Zeugen vorladen wollen. Das bedeutet also, dass wir im Grunde schon im Oktober den kompletten Fall ausgerollt live im Internet oder Fernsehen verfolgen können, auch wenn siebzehn der Angeklagten nicht anwesend sind, und sich dasselbe Spiel noch einmal vermutlich deutlich später im nächsten Jahr (vermutlich erst im Anschluss an die anderen drei Fälle) wiederholen wird.

Die Öffentlichkeit kann sich aber so schon vorab einen Eindruck verschaffen, was die Fakten sind und was auf der Gegenseite politscher Spin und inhaltsloses Gefasel ist.
 
Last edited:
Da bin ich mir mittlerweile nicht mehr ganz so sicher. Allein wie viele Leute die "Menschenfängerpartei" AfD mittlerweile auf ihre Seite gezogen hat ist erschreckend. Dabei üben sie nur Kritik haben aber keine brauchbaren Lösungen.
Wir lachen über den Brexit aber die AfD ist genau mit dem Thema groß geworden, bis die Flüchtlingskrise eine neues Thema geboten hat.

Während und nach Corona ist die Zahl der Verschwörungs-Dullis extrem angestiegen und da sind teilweise auch sehr gebildete Menschen dabei.
Klar die Amis sind in allem etwas extremer aber so weit würde ich die Deutschen davon auch nicht wegdichten.
Hmmm,

meine Theorie ist, dass es in Deutschland eine Partei für die emotional Unglücklichen braucht, denen man sagen muss, wie schön es doch damals war und wie einfach man es wieder schön machen kann.

Ich habe im Laufe der Jahre eine Reihe solcher Parteien erlebt, und sie kommen und gehen. (Erinnert sich noch jemand an die "Republikaner" oder die "Schill-Partei" ?) 20% ist das maximale Potential, das sie vereinnahmen können, und das heißt, dass, solange niemand mit ihnen in eine Landes- oder Bunderegierung koaliert, sie keine Chance haben. In der Regel schwindet der Zuspruch, wenn die aktuelle Krise vorbei ist.
 
Hmmm,

meine Theorie ist, dass es in Deutschland eine Partei für die emotional Unglücklichen braucht, denen man sagen muss, wie schön es doch damals war und wie einfach man es wieder schön machen kann.

Ich habe im Laufe der Jahre eine Reihe solcher Parteien erlebt, und sie kommen und gehen. (Erinnert sich noch jemand an die "Republikaner" oder die "Schill-Partei" ?) 20% ist das maximale Potential, das sie vereinnahmen können, und das heißt, dass, solange niemand mit ihnen in eine Landes- oder Bunderegierung koaliert, sie keine Chance haben. In der Regel schwindet der Zuspruch, wenn die aktuelle Krise vorbei ist.
zum Thema “Umgang mit Wählerktitik

@PhiroEpsilon, Ich finde es befremdlich, wie hier mit diesem Thema umgegangen wird. So als wenn der Majestät an der Spitze eines Staates grundsätzlich Respekt gebührt, egal was sie mit dem Staat und der Gesellschaft für einen Unfug anstellt.

Die AfD bei uns, und Donald Trump in USA, sind nunmal (auch) Ausdruck der Kritik von Wählern, am Schwachsinn von Regierungen. Ich verstehe nicht, warum das nicht zur Kenntnis genommen wird, anstatt diesen Kräften ausschließlich böse Absicht zu unterstellen.

Und lebendige Demokratie kann erst dann entstehen in einer Gesellschaft, wenn mit Kritik-Parteien und Kandidaten vernünftig umgegangen wird, anstatt sie als Brandstifter zu verdammen.

OK, Donald Trump is dann noch ein Sonderfall, aber Vivek Ramaswamy ist es nicht, zum Beispiel
 
Hmmm,

meine Theorie ist, dass es in Deutschland eine Partei für die emotional Unglücklichen braucht, denen man sagen muss, wie schön es doch damals war und wie einfach man es wieder schön machen kann.

Ich habe im Laufe der Jahre eine Reihe solcher Parteien erlebt, und sie kommen und gehen. (Erinnert sich noch jemand an die "Republikaner" oder die "Schill-Partei" ?) 20% ist das maximale Potential, das sie vereinnahmen können, und das heißt, dass, solange niemand mit ihnen in eine Landes- oder Bunderegierung koaliert, sie keine Chance haben. In der Regel schwindet der Zuspruch, wenn die aktuelle Krise vorbei ist.

Im Grunde ja. Der Deutsche (oder Mensch allgemein) neigt ja dazu immer an der derzeitigen Situation zu nörgeln und vielleicht vergangene Zeiten als besser in Erinnerung zu haben als sie wirklich waren.
Wir haben gerade eine sehr lange Regierungszeit von der CDU (als Führungspartei) unter Angela Merkel hinter uns. Da gab es gute Entscheidungen und welche die als schlechte angesehen werden. Die Wirtschaftskrise hat Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ganz gut weggesteckt. Die Flüchtlingskrise bzw. deren Umgang sehen viele dagegen eher negativ.
Es gab viele Demos und Schilder mit "Merkel muss weg"

Tja, das ist sie ja nun. Von wahrscheinlich den gleichen Menschen werden nun Schilder mit "die Ampel muss weg!" hochgehalten.
Ich frage mich wann die ersten Schilder mit : "Ich will Merkel zurück!" hochgehalten werden...

Derzeit gibt es extrem viele Probleme mit denen selten eine politische Führung in der Nachkriegszeit in Deutschland zu kämpfen hatte. auch welche für die es keine Patentrezept gibt und bei der man zwangsweise Fehler machen wird. Aber das würde jede Regierung machen egal wer denn da genau an der Spitze steht.
Wie wäre Corona ohne Maßnahmen verlaufen? Kann man schlecht sagen. Die eine Gruppe sagt, die Maßnahmen waren völlig überzogen. Vielleicht. Was aber wenn man gar nichts getan hätte und dann mit vielleicht 5 Millionen toten da gestanden hätte?

Es ist halt leicht zu kritisieren, selber aber nicht in der Regierungsverantwortung zu stehen.

Aus meiner Sicht hatten wir ja schon recht viele Denkbarten Regierungen von der Parteizusammensetzung. Eine 100% ige Zufriedenheit wirst du nie finden. Aber die Parteien haben sich zumindest aus meiner Sicht zu sehr angenähert. SPD und CDU haben nicht mehr so große Unterschiede wie vor 30 Jahren. Die Grünen sind auch viel mehr zur mitte gerückt und haben erkannt, dass manche ziele so nicht umsetzbar sind.
Und das spielt einer Partei wie der AfD mächtig in die Karten. Sie brauchen nur das Gegenteil der Regierung im Programm haben um mächtig Zulauf zu bekommen. Und wenn man bedenkt wie vergleichsweise jung diese Partei ist hat sie einen erstaunlichen Wandel hingelegt. Von der Europafeindlichen Protestpartei hin zur megarechten Partei. Und zwar mit jedem Spitzenwechsel einen enormen weiteren Ruck nach rechts.
 
zum Thema “Umgang mit Wählerktitik

@PhiroEpsilon, Ich finde es befremdlich, wie hier mit diesem Thema umgegangen wird. So als wenn der Majestät an der Spitze eines Staates grundsätzlich Respekt gebührt, egal was sie mit dem Staat und der Gesellschaft für einen Unfug anstellt.

Die AfD bei uns, und Donald Trump in USA, sind nunmal (auch) Ausdruck der Kritik von Wählern, am Schwachsinn von Regierungen. Ich verstehe nicht, warum das nicht zur Kenntnis genommen wird, anstatt diesen Kräften ausschließlich böse Absicht zu unterstellen.

Und lebendige Demokratie kann erst dann entstehen in einer Gesellschaft, wenn mit Kritik-Parteien und Kandidaten vernünftig umgegangen wird, anstatt sie als Brandstifter zu verdammen.

OK, Donald Trump is dann noch ein Sonderfall, aber Vivek Ramaswamy ist es nicht, zum Beispiel
Ich hoffe mal, dass ich dein Beispiel Ramaswamy falsch verstehe. Das ist, was ich in einem früheren Post mal angesprochen habe: Mit Schlagworten und Parolen kann man viele ansprechen, die nicht gerne nachdenken, oder sich auch nur über Fakten informieren.

Unbehagen mit bestimmten Gegebenheiten oder Gegenständen der Politik trifft auf Kandidaten oder Parteien, die dieses vermeintlich aussprechen. Das sagt nun noch überhaupt nichts über die faktische Lage oder tatsächliche Hintergründe aus.

Man muss einen Freak wie Ramaswamy bspw. nicht als ernsthaftes Sprachrohr berechtigter Kritik verstehen, wenn er den Klimawandel weiterhin als "Hoax" (also Falschmeldung) bezeichnet. Damit spricht er Verschwörungstheoretiker an, aber auch und gerade die Öl-Lobby, obwohl er sich gerade ja auch als Unabhängiger, weil (derzeit noch) nicht großartig von irgendwelchen Lobby-Gruppen gesponsert darstellt.

Abenteuerliche und, ganz klar formuliert, völlig schwachsinnige außenpolitische Positionen wie den Entzug der Ukraine-Hilfe und Überlassung großer Teile der Ukraine an Putin finden in einem Teil der Bevölkerung Widerhall, die sich fragen, was geht uns das eigentlich an? Warum werden unsere Steuergelder dort verbraten?

Trumps Erfolge hingen unter anderem damit zusammen, dass er es hinbekam, die Illusion zu schaffen, er würde vertreten, was seine Wähler denken und fühlen. Das war sicher auch begrenzt richtig, mal abgesehen davon, dass es ihm größtenteils aber gelang zu suggerieren, was sie denken und fühlen.

Er sprach aus, was sie immer schon dachten, obwohl ihnen nicht so hundertprozentig klar war, was sie da eigentlich dachten, aber das hat er ihnen dann ja angenehmerweise klar gemacht.

Natürlich, die Lösung für das Immigrationsproblem z.B. war eine Mauer. Finanziert von Mexiko, das ließ sich doch wunderbar in Schlachtrufen formulieren. Hatte nur nichts mit der Realität zu tun, Mexiko sah sich nicht im Mindesten veranlasst, irgendwelche Mauern zu finanzieren, der Kongress auch nicht, und so musste er am Ende dem Militärbudget per Dekret Gelder entziehen, um seine Idiotie zu finanzieren, die nebenbei größtenteils bereits existierende Grenzanlagen ersetzte, und absolut nichts außer Geldverschwendung einbrachte.

Das ist genau das Problem, als "Novize", also jemand, der noch nie wirklich ein Amtsträger war, oder über tatsächliches Fachwissen verfügt, wirkt man immer frisch und glaubwürdig - im Gegensatz zu den anderen, deren leere Versprechungen man schon anderorts entlarven konnte.

Wer wirklich mal politisch tätig war, weiß einfach, dass die großen Wahlversprechungen wahrscheinlich niemals erfüllt werden können, und es bestenfalls zumindest Versuche in die Richtung ergeben könnten, die dann mehr oder minder erfolgreich sind.

Politik besteht zu neunzig Prozent aus faulen Kompromissen, mit denen man leben kann, oder sich (auch berechtigt) das Maul zerreißen. In Amerika kommt dann das Polarisierungs-Element hinzu. Alles was von links kommt, ist per se schlecht für die rechte Seite des Spektrums, alles, was von rechts kommt, schlecht für linke.

Und es gibt eine Medienkultur, die das reflektiert. Während z.B. die Präsidentschaftskandidaten als "Wunderwaffe" gegen die Energiekrise die angeblichen Restriktionen der Demokraten bei der Förderung von Erdöl im eigenen Land aufzuheben gedenken, verschweigen sie dabei schamhaft (und taktisch nicht unklug), dass die USA derzeit mehr Öl fördert als jemals zuvor.

Die Demokraten unterschlagen dieses Faktum gerne, weil das nicht so richtig in ihr (sicherlich vorhandenes) Engagement zur Bekämpfung der Klimakatastrophe passt. Die Wirklichkeit ist immer um einiges komplexer als die Darstellung von einer oder der anderen Seite.

Unbehagen ist aber nicht Kritik. Kritik ist im besten Falle (und verdient eigentlich nur dann diese Begrifflichkeit) fundiert, beruht auf Fakten und ggfs. Alternativvorschlägen, Unbehagen bedarf dieser nicht, beruht auf Ereignissen und deren (meist emotionalen) Wertung.

Lässt sich aber leicht für eigene Zwecke nutzen, vor den eigenen Karren spannen. Dampfplauderer klingen ehrlich, informiert, weiß der Teufel was noch. Wenn sie so überzeugt sind, von dem, was sie da absondern, dann muss doch irgendwas dran sein.

Und genau hier liegt das eigentliche Problem. Wer hat denn die Zeit, das Wissen und die Intelligenz auch nur ein begrenztes Phänomen wirklich zu erfassen? Man verlässt sich lieber auf die Urteile anderer, einer Partei, eines Kandidaten, vermeintlicher Experten, die werden schon wissen, wovon sie reden. Außerdem hat man Ähnliches ja gerade erst auf Facebook gepostet gelesen.

Bei den Hardcore-Trump-Wählern äußert sich das z.T. in Äußerungen wie: "Mir egal, was die Fakten sind, ich glaube Trump, weil Trump immer die Wahrheit sagt." (*kreisch*) Sogar Intellektuelle, die, mit den Fakten der Korrektheit der 2020-Wahl konfrontiert, sagten: "Das mag ja alles sein, aber das ändert nichts an meinem Empfinden, dass es dort nicht mit rechten Dingen zuging."

In dem Moment hört jede Möglichkeit eines Konsensus oder sogar einer echten Diskussion auf. Wenn Gefühle gegen Fakten obsiegen, Glauben gegen Wissen. Das ist nicht nur ein amerikanisches Problem, aber dort wird es deutlicher sichtbar.
 
Interessante Neuigkeiten im Georgia Fall, wo eine der beiden Anwälte, deren beschleunigtes Verfahren morgen beginnt, sich schuldig bekannt und einen sogenannten Plea-Deal angenommen hat. Sie hat 72 Monate auf Bewährung bekommen, und muss dafür aussagen. Sydney Powell ist damit die zweite, die einen solchen Deal angenommen hat, aber dies ist für Trump erheblich signifikanter. Sie war eine der Anwälte, die im weißen Haus als "Team Crazy" bekannt waren, wozu auch Rudy Giuliani zählt, und hat natürlich so einiges, was sie nun aussagen muss, da dies Teil des Deals ist. Wenn der zweite Anwalt, der das Schnellverfahren beantragt hatte, ihrem Beispiel folgt, könnte das Hauptverfahren auch früher als erwartet stattfinden, da man für diese erste Runde mindestens fünf Monate veranschlagt hatte.

Keine guten Nachrichten für den orangenen Jesus, der momentan in allen Fällen nur schlechte und schlechteste Nachrichten bekommt. Sein Unternehmen und seine Subunternehmen in New York werden zerschlagen, da sie in einem Teil seines Zivilverfahrens bereits festgestellt haben, dass er des fortwährenden Betruges schuldig ist. So, wie das Verfahren für die restlichen Anklagepunkte wie Versicherungsbetrug, Fälschung von Finanzberichten usw., gerade verläuft, kann er sich auf weitere Schuldigsprüche und eine saftige Geldstrafe, vermutlich in Höhe einer halben Milliarde Dollar gefasst machen.
 
Nichts für ungut. Aber wer das politische System in den USA als Demokratie bezeichnet ,hat keine Ahnung was Demokratie überhaupt ist. Demokratie bedeutet das das Volk die Macht hat. Und das ist in den USA genauso wenig der Fall wie in Europa. Den Zahn muss ich euch leider ziehen. In den USA sind nur zwei Parteien zugelassen. Demokraten und Republikaner. Beherrscht werden sie durch die Finanzelite und Großkonzerne sowie die elf Geheimdienste. Ohne wirkliche Kontrolle durch das Volk.
Wenn man eine Demokratie sucht, findet man sie am nächsten noch in der Schweiz. Ist leider so. Oder wie hat es mal Merkel ausgedrückt? "Eine marktkonforme Demokratie!"
Was wäre denn mit einer demokratiekonformen Wirtschaft?
Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch von mir.
Und was Trump angeht. Er ist nur das Aushängeschild für die tiefe Zerrissenheit der USA. Arm gegen Reich. Alt gegen jung. Rechts gegen links und schwarz gegen weiß.
Geschürt von den wenigen Superreichen in ihren abgeschirmten Vierteln.
Ich befürchte das es dort, über kurz oder lang, zu einem Bürgerkrieg kommen wird. Wahrscheinlich innerhalb der nächsten zehn Jahre. Frage bleibt nur ,ob dies Auswirkungen auf den Rest der Welt hat. Und wenn ja? Welche!
 
Nichts für ungut. Aber wer das politische System in den USA als Demokratie bezeichnet ,hat keine Ahnung was Demokratie überhaupt ist. Demokratie bedeutet das das Volk die Macht hat. Und das ist in den USA genauso wenig der Fall wie in Europa. Den Zahn muss ich euch leider ziehen. In den USA sind nur zwei Parteien zugelassen. Demokraten und Republikaner. Beherrscht werden sie durch die Finanzelite und Großkonzerne sowie die elf Geheimdienste. Ohne wirkliche Kontrolle durch das Volk.
Wenn man eine Demokratie sucht, findet man sie am nächsten noch in der Schweiz. Ist leider so. Oder wie hat es mal Merkel ausgedrückt? "Eine marktkonforme Demokratie!"
Was wäre denn mit einer demokratiekonformen Wirtschaft?
Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch von mir.
Und was Trump angeht. Er ist nur das Aushängeschild für die tiefe Zerrissenheit der USA. Arm gegen Reich. Alt gegen jung. Rechts gegen links und schwarz gegen weiß.
Geschürt von den wenigen Superreichen in ihren abgeschirmten Vierteln.
Ich befürchte das es dort, über kurz oder lang, zu einem Bürgerkrieg kommen wird. Wahrscheinlich innerhalb der nächsten zehn Jahre. Frage bleibt nur ,ob dies Auswirkungen auf den Rest der Welt hat. Und wenn ja? Welche!
Sehe ich völlig anders als du. Demokratie heisst ja nicht, dass die Demokratie so ist wie DU sie dir wünscht. Es gibt mehrere Arten von Demokratie. Auch in Amerika wird vom Volk gewählt, sie haben nur ein anderes Wahlsystem. In Amerika gibt es auch mehr als zwei Parteien. Das Wahlsystem ist aber eher mit "The winner takes it all" zu umschreiben. Daher haben kleine Parteien so gut wie keine Chance. Heisst aber nicht daß es unmöglich ist. Deutschland hat ja auch eine prozentuale Hürde, die du als Partei nehmen must.
Vielleicht solltest du dich mit dem Thema Demokratie ein wenig mehr auseinandersetzen.... Liebe Grüße!
 
Nichts für ungut. Aber wer das politische System in den USA als Demokratie bezeichnet ,hat keine Ahnung was Demokratie überhaupt ist. Demokratie bedeutet das das Volk die Macht hat. Und das ist in den USA genauso wenig der Fall wie in Europa. Den Zahn muss ich euch leider ziehen. In den USA sind nur zwei Parteien zugelassen. Demokraten und Republikaner. Beherrscht werden sie durch die Finanzelite und Großkonzerne sowie die elf Geheimdienste. Ohne wirkliche Kontrolle durch das Volk.
Wenn man eine Demokratie sucht, findet man sie am nächsten noch in der Schweiz. Ist leider so. Oder wie hat es mal Merkel ausgedrückt? "Eine marktkonforme Demokratie!"
Was wäre denn mit einer demokratiekonformen Wirtschaft?
Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch von mir.
Und was Trump angeht. Er ist nur das Aushängeschild für die tiefe Zerrissenheit der USA. Arm gegen Reich. Alt gegen jung. Rechts gegen links und schwarz gegen weiß.
Geschürt von den wenigen Superreichen in ihren abgeschirmten Vierteln.
Ich befürchte das es dort, über kurz oder lang, zu einem Bürgerkrieg kommen wird. Wahrscheinlich innerhalb der nächsten zehn Jahre. Frage bleibt nur ,ob dies Auswirkungen auf den Rest der Welt hat. Und wenn ja? Welche!
@M....

Zu glauben, in einer Demokratie hätte "Das Volk" die Macht ist 1.) Naiv und 2.) eine Unkenntnis moderner Demokratietheorien.

-- "Demokratie bedeutet, man kann eine Regierung durch Wahlen wieder loswerden."-- (Karl Popper. Autor von "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde").
 
Demokratien haben sich ja auch im Laufe der Zeit geändert. allein die Frage wer wählen darf ist da schon interessant. Das Wahlrecht für beispielsweise Schwarze oder Frauen gibt es noch nicht so lange. In machen Ländern darfst du nicht wählen, wenn du verurteilter Straftäter bist. Dann gibt es noch Altersbeschränkungen. Alles aber keine Ausschlussverfahren um keine Demokratie zu sein.

Die Politiker sind die gewählten Vertreter des Volkes. Eine direkte "Herrschaft des Volkes" wäre extrem umständlich und unpraktikabel. Demnach müsste ich als Bürger ja jede Woche an zig Abstimmungen teilnehmen zu Themen von denen ich nicht die geringste Ahnung habe.
Auch die hier angeführte Schweiz lässt ihre Bürger ja auch nur bei bestimmten Themen mit abstimmen. Und auch in deutschland gibt es in einigen Städten Abstimmungen der gesamten Bürgerschaft. Aber nur bei Dingen die z.b. die Stadt direkt betreffen.

Eine "direkte Herrschaft des Volkes" wäre auch aus meiner Sicht nicht nur naiv sondern auch extrem dumm....
 
Demokratien haben sich ja auch im Laufe der Zeit geändert. allein die Frage wer wählen darf ist da schon interessant. Das Wahlrecht für beispielsweise Schwarze oder Frauen gibt es noch nicht so lange. In machen Ländern darfst du nicht wählen, wenn du verurteilter Straftäter bist. Dann gibt es noch Altersbeschränkungen. Alles aber keine Ausschlussverfahren um keine Demokratie zu sein.

Die Politiker sind die gewählten Vertreter des Volkes. Eine direkte "Herrschaft des Volkes" wäre extrem umständlich und unpraktikabel. Demnach müsste ich als Bürger ja jede Woche an zig Abstimmungen teilnehmen zu Themen von denen ich nicht die geringste Ahnung habe.
Auch die hier angeführte Schweiz lässt ihre Bürger ja auch nur bei bestimmten Themen mit abstimmen. Und auch in deutschland gibt es in einigen Städten Abstimmungen der gesamten Bürgerschaft. Aber nur bei Dingen die z.b. die Stadt direkt betreffen.

Eine "direkte Herrschaft des Volkes" wäre auch aus meiner Sicht nicht nur naiv sondern auch extrem dumm....
@Zenobit

So sehe ich das auch.

Zudem: Demokratie ist nicht gleich Demokratie.
Es kommt auf das politische System an, auf die politische Kultur, auf die Geschichte und Tradition eines Landes.
Nimm die USA, GB und Deutschland: Alle 3 Länder sind Demokratien und funktionieren doch sehr unterschiedlich.
 
Vielleicht sollte man sich auch mal von dem Gedanken verabschieden, dass "unser" System immer das Ideal ist, dem alle anderen nacheifern sollten. Sieht man auch ganz gut an Ägypten. Nach dem arabischen Frühling hatten die die Demokratie und was haben die gemacht? Die haben die Muslim-Bruderschaft gewählt! Das stand dann am nächsten Tag in der Zeitung: "Sind die schon bereit für Demokratie?"
Aha, Demokratie ja aber nur wenn so gewählt wird wie es uns gefällt....
Ich finde unser demokratisches Wahlsystem auch besser als das der USA, weil es auf der realen Mehrheit beruht. Aber es ist trotzdem eine Demokratie und wahrscheinlich finden Amerikaner das deutsche System nicht so gut... wer weiss. Deutschland ist nicht in allem das Nonplusultra. Und die Schweiz ist es für mich auch nicht, da mir an deren System auch einige Punkte nicht gefallen.
 
Vielleicht sollte man sich auch mal von dem Gedanken verabschieden, dass "unser" System immer das Ideal ist, dem alle anderen nacheifern sollten. Sieht man auch ganz gut an Ägypten. Nach dem arabischen Frühling hatten die die Demokratie und was haben die gemacht? Die haben die Muslim-Bruderschaft gewählt! Das stand dann am nächsten Tag in der Zeitung: "Sind die schon bereit für Demokratie?"
Aha, Demokratie ja aber nur wenn so gewählt wird wie es uns gefällt....
Ich finde unser demokratisches Wahlsystem auch besser als das der USA, weil es auf der realen Mehrheit beruht. Aber es ist trotzdem eine Demokratie und wahrscheinlich finden Amerikaner das deutsche System nicht so gut... wer weiss. Deutschland ist nicht in allem das Nonplusultra. Und die Schweiz ist es für mich auch nicht, da mir an deren System auch einige Punkte nicht gefallen.
@Zenobit

Demokratie ist nicht nur ein formales Verfahren, sondern hat mit Inhalten zu tun. Mit Werten.
Und diese Werte vertreten die Muslimbrüder nun mal nicht.
Wenn Antidemokraten demokratisch gewählt werden, dann stellt das die Demokratie auf den Kopf.
 
Exakt dasselbe kannst du auch über die AfD sagen. Eine Partei, die sich auf die Fahnen geschrieben hat aus der EU auszutreten lässt sich ins Europa-Parlament wählen...
Wenn eine Partei die Voraussetzungen für eine Aufstellung erfüllt, dann sollte sie auch Teil der Demokratie sein, egal ob man sie toll findet oder nicht.
Eine Demokratie kann ja auch sehr stark mit der jeweiligen Kirche zusammenarbeiten. CDU und CSU haben ja auch irgendwie das C für Christlich im Namen. Da kommt es halt sehr stark auf die jeweiligen Begebenheiten an und in Ägypten spielt halt Religion eine viel größere Rolle als beispielsweise in Mitteleuropa.
 
Exakt dasselbe kannst du auch über die AfD sagen. Eine Partei, die sich auf die Fahnen geschrieben hat aus der EU auszutreten lässt sich ins Europa-Parlament wählen...
Wenn eine Partei die Voraussetzungen für eine Aufstellung erfüllt, dann sollte sie auch Teil der Demokratie sein, egal ob man sie toll findet oder nicht.
Eine Demokratie kann ja auch sehr stark mit der jeweiligen Kirche zusammenarbeiten. CDU und CSU haben ja auch irgendwie das C für Christlich im Namen. Da kommt es halt sehr stark auf die jeweiligen Begebenheiten an und in Ägypten spielt halt Religion eine viel größere Rolle als beispielsweise in Mitteleuropa.
@Zenobit

Der Vergleich zwischen der AfD und den Muslimbrüdern hinkt.
Die AfD will die Demokratie nicht abschaffen. Wollte sie das, dann müsste man sie verbieten und würde das auch tun.

Die Muslimbrüder hingegen wollen genau das: Die Demokratie abschaffen.

Es war vollkommen richtig, dass das Militär in Ägypten gegen die Muslimbrüder geputscht hat.

Eine Gesellschaft, die es zulässt, dass eine antidemokratische Partei formaldemokratisch durch Wahlen an die Macht kommt, hat den Sinn von Demokratie nicht verstanden und schafft sich selbst ab.

Das ist genau die falsch verstandene Toleranz, von der Karl Popper spricht.

Zur Rolle der Religion:
CDU/CSU wollen bei uns keinen christlichen Gottesstaat mit mittelalterlichem christlichen Recht errichten.
Aber genau das wollen die Islamisten: Einen Gottesstaat, in dem die Scharia gilt.
 
@Paukenschlag in den USA: Trump von den Primaries ("Präsidentschaftsvorwahlen") ausgeschlossen!

Und zwar im Bundesstaat Colorado.
Der oberste Gerichtshof von Colorado hat das verfügt. Als Grund wird sein Versuch eines Staatsstreichs am 06.01.2021 angegeben.

So einen Passus gibt es in der US-Verfassung. Es ist aber juristisches Neuland und muss letzten Endes wohl vom Supreme Court entschieden werden.
 
Last edited:
@Paukenschlag in den USA: Trump von den Primaries ("Präsidentschaftsvorwahlen") ausgeschlossen!

Und zwar im Bundesstaat Colorado.
Der oberste Gerichtshof von Colorado hat das verfügt. Als Grund wird sein Versuch eines Staatsstreichs am 06.01.2021 angegeben.

Das ist juristisches Neuland und muss letzten Endes wohl vom Supreme Court entschieden werden.

Jetzt habe sich alle von Trumps republikanischen Rivalen um die Nominierung gegen die Entscheidung ausgesprochen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, warum. Kann es sein, dass sich keiner den Weg zu einer eigenen autokratischen Regierung verbauen will?

Die Frage, die sich der Supreme Court stellen muss: Wollen wir aus Loyalität die Präsidentschaft eines Mannes unterstützen, der bewiesen hat, dass ihm Richter und Gerichte völlig am Arsch vorbeigehen?

Ich hoffe nur, die schaffen es, ihn noch vor den Wahlen in den Knast zu bringen.
 
Dann nehmen wir doch mal die KPD als Beispiel. die ist in Deutschland verboten worden, weil sie die Demokratie abschaffen will/wollte. Die AFD hatte ich als Beispiel genommen, da auch gegen sie, zumindest in Teilen, ermittelt wird weil sie verfassungsfeindlich sein soll. Derzeit ist sie aber nicht so eingestuft und hat deshalb auch das Rechte als Demokratische Partei an Wahlen teilzunehmen. Eben so war es mit der Muslimbruderschaft nach den Gesetzen Ägyptens.
Die CDU/CSU hatte ich nur eingebracht da sie ja angeblich auch religiöse Werte vertreten. Zumindest lässt das ihr Name vermuten. Bei uns spielt Religion keine so große Rolle wie in Ägypten. Daher ist es ja auch deren recht wenn sie dafür sind Religion und Politik zu verbinden. Bei uns gibt es übrigens auch die Partei der Bibeltreuen Christen, die auch zugelassen ist.

Eine Demokratie kann eine Demokratie sein auch wenn sie etwas anders ist als unser Verständnis das Idealbild einer Demokratie sieht.
 
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