Russlands Krieg in der Ukraine

kann man grundsätzlich auch rein schauen auf die Statistik, zB hier: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Energie/Erzeugung/_inhalt.htm
aber da bin ich mir inzw. gar nicht mehr so sicher, ob das eigentlich gewollt is....

Oder ob es nicht eigentlich eher das Konzept der Massenmedien ist, gewisse Dinge einfach so lange in der Tagesschau zu wiederholen, bis es einfach nicht mehr hinterfragt wird....
(wie zB das Ding mit dem "Händewaschen", wo man inzw. seit über 2 Jahren weiß, dass das gegen respiratorische Erkrankungen überhaupt nix bringt....)
 
In Wahrheit wäre es viel einfacher gegangen.... ihr in D hättet einfach nicht eure AKWs abschalten dürfen...

Die Rechnung ist sehr einfach: Wenn du einfach genug Strom hast, dass du die rd. 1 GW vom Block I v. AKW Isar nicht brauchst; und auch die rd. 2,5 GW Heizungswärme von ebendemgleichen Block I nicht brauchst, dann kannst du den Block abschalten.

Wenn du aber her gehst, den Block abschaltest --> und dann anfängst, genau diesen Energie-Verlust an Gas aus Russland zuzukaufen, um dann russisches Gas in deutschen Gas-Verbrennungs-Kraftwerken zu verbrennen... dann wird sich wahrscheinlich irgendwann einmal irgendwer an den Kopf greifen... https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Isar#Block_1

Muss nicht heute sein, wird wohl noch ein wenig dauern, bis das irgendwem irgendwann einmal auffällt....



.
@kimber22

Da muss ich dir in vielem zustimmen.

Wir Deutsche glauben, wir könnten alles gleichzeitig: Aus Atomkraft und aus Gas aussteigen.
Wir ganz alleine retten mal wieder das Klima.

Gleichzeitig kommt aber der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht voran, da die Genehmigungsverfahren viel zu lange dauern und viel zu kompliziert sind.
Da müssen bestimmte Abstände zwischen 2 Windrädern eingehalten werden.
Und entdeckt irgendein obskurer Umweltverein eine seltene Vogelart, dann kann man es gleich ganz vergessen, weil dieser den Bau einer neuen Windkraftanlage oder einer neuen Stromtrasse mit Klagen bis zum Sankt Nimmerleinstag verhindert.

Wir verteufeln die Atomkraft, während es die Nachbarn (Niederlande, Frankreich, Finnland) genau anders machen. Die setzen auf Atomkraft.

Ich hab kürzlich einen Beitrag über die finnischen GRÜNEN gesehen. Die stehen voll hinter der Atomenergie.
Ich halte die finnischen "Grünen" (und die französischen und die niederländischen "Grünen") nicht für doofer und für ncht weniger verantwortungsbewusst als die deutschen "Grünen."

Was unsere Energieversorgung betrifft, da ist mir ein denkwürdiger Auftritt von Putin in Erinnerung bei einem Gipfel vor einigen Jahren.
Der Ausschnitt ist im Moment in so ziemlich jeder Putin-Dokumentation zu sehen.

Originalton Putin:
-- "Ich verstehe euch Deutsche nicht. Atomkraft wollt ihr nicht. Gas wollt ihr nicht. Mit was wollt ihr eigentlich heizen? Mit Holz? Selbst dafür müsst ihr zu uns nach Sibirien kommen."

Der spöttische Gesichtsausdruck und das spöttische Lächeln bei diesen Ausführungen werde ich nie vergessen.
Der Auftritt war ein Glanzlicht von Putin.
 
Last edited:
Für eine Sache muss man sich halt entscheiden. Atomenergie ist zwar relativ sauber aber eben auch gefährlich. Theoretisch passiert alle 100 Jahre ein größerer Unfall. Aber wir hatten schon 3-4 solcher Katastrophen oder Beinahe-Katastrophen. Zudem haben wir da dann noch den Atommüll....
Ich lebe leider in einer Gegen mit einem Atommüll-Lager direkt vor der Haustür. Da denkt man schon mal über Alternativen nach. Davon ab heizen ja die wenigsten Menschen mit Strom, da es zu teuer ist. Hauptheizquelle in Deutschland dürften nach wie vor Gas und Öl sein. und nicht jeder ist in der Lage sich mal eben eine komplett neue Heizanlage zu kaufen.
Davon ab fahren Autos auch weiterhin hauptsächlich mit Benzin.
 
Für eine Sache muss man sich halt entscheiden. Atomenergie ist zwar relativ sauber aber eben auch gefährlich. Theoretisch passiert alle 100 Jahre ein größerer Unfall. Aber wir hatten schon 3-4 solcher Katastrophen oder Beinahe-Katastrophen. Zudem haben wir da dann noch den Atommüll....

Naja, Zenobit, da lese ich gerade zwei Dinge raus, wo ich denke, dass du da uuunglaublich der grünen Propaganda aufsitzt...

Zunächst: Atomkraft ist nicht "relativ" sauber, sondern 100%ig sauber. Anders als zB Gas-Kraftwerke, oder Kohle oder Steinkohle, oder Braunkohle-Kraftwerke, die überhaupt größten Dreckschleudern, die in D laufen, über die sich die dt. (und auch Ö-) Grünen aber seltsamerweise vor lauter Anti-AKW überhaupt nicht beschweren.... (da kommen sie erst jetzt drauf, dass man mit Holz nicht ganz Deutschland heizen kann....)

Dann, der Spruch: »Theoretisch passiert alle 100 Jahre ein größerer Unfall.« Da schau mal bitte hin, wo du den Spruch her hast. Meines wissens gab es in der AKW-Sache bisher 2 große Dinge

1 Tschernobyl (das war ein damaliger Ost-Reaktor ohne Schutz-Hülle, und hätte es die gegeben, wäre damals gar nix gewesen... ---> und darüberhinaus, 3 von den 4 Blöcken in Tschernobyl laufen auch heute noch, rd. 40 Jahre später, ohne dass ein zweiter davon in die Luft geflogen wäre....) und
2 Fukushima (das war da drüben in Japan, wo es die Kernschmelze gegeben hat), da hat eine unabhängige Untersuchung ergeben, dass dort GLEICHZEITIG... 6-7 SCHWERE Sicherheitsmängel aufgetreten sind... und wäre nur EINER (!) dieser Sicherheitsmängel NICHT GLEICHZEITIG mit den 5-6 anderen aufgetreten (zB die mangelhafte Stromleitung von den Notstromaggregaten, oder die Höhe der Tsunami-Sicherheitswand...) dann wäre dort auch überhaupt nix passiert....

Über AKWs wird in D/Ö m.Mn. nach einfach viel zu viel Panik gemacht...
 
Ich schätze mal von Harrisburg hast du noch nie gehört?

Nein, unter diesem Begriff hab ich wirklich noch nie etwas gehört. Ich kenne das, was du meinst, als Three-Mile-Incident... ;-) aus 1979, also vor Tschernobyl... https://en.wikipedia.org/wiki/Three_Mile_Island_accident

Seitdem fahre ich aber weiterhin mit dem Auto - obwohl ich weiß, dass jährlich rd. (für Ö) 2-300 Menschen in Ö im Straßenverkehr ums Leben kommen... Und für D (x10 ungefähr) so um die 2-3.000 jedes Jahr im Straßenverkehr sterben.... (weit mehr übrigens jedes einzelne Jahr deutsche Mütter, Frauen und Kinder auf deutschen Straßen sterben, als in Fukushima bei dieser großen Katastrophe 2011 ums Leben gekommen sind....)

Naja, das ist dann wahrscheinlich wieder dieses Ding mit den "unterschiedlichen Toten"...
 
Für eine Sache muss man sich halt entscheiden. Atomenergie ist zwar relativ sauber aber eben auch gefährlich. Theoretisch passiert alle 100 Jahre ein größerer Unfall. Aber wir hatten schon 3-4 solcher Katastrophen oder Beinahe-Katastrophen. Zudem haben wir da dann noch den Atommüll....
Ich lebe leider in einer Gegen mit einem Atommüll-Lager direkt vor der Haustür. Da denkt man schon mal über Alternativen nach. Davon ab heizen ja die wenigsten Menschen mit Strom, da es zu teuer ist. Hauptheizquelle in Deutschland dürften nach wie vor Gas und Öl sein. und nicht jeder ist in der Lage sich mal eben eine komplett neue Heizanlage zu kaufen.
Davon ab fahren Autos auch weiterhin hauptsächlich mit Benzin.
@Zenobit

Für eine Sache muss man sich entscheiden??
Na, wir entscheiden uns aber nicht FÜR etwas, sondern gleich gegen 2 Dinge: Gegen Atomkraft und gegen Gas.
Und gleichzeitig bringen wir den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht voran, aus Gründen, die ich geschildert habe (#102).

Spätestens seit 2014 hätte man damit beginnen müssen, die Abhängigkeit von russischem Gas zu reduzieren.
Aber die deutsche Politik hat mal wieder nach dem Motto gehandelt: "Wird schon irgendwie gut gehen"
Und dieses Muster zieht sich seit Jahren durch viele Bereiche: Energiepolitik, Gesundheitspolitik (die Versäumnisse bezüglich der Corona-Pandemie), Verkehrspolitik, etc.

Es wird nicht mehr mittel-und langfristig gedacht, sondern Flickschusterei auf vielen Ebenen betrieben.

Ich leugne nicht die Gefahren der Atomkraft. Aber nochmal: Sind die französischen Grünen und die finnischen Grünen so viel dümmer als die Deutschen?
Die Finnen scheinen eine Lösung für das Endlager-Problem gefunden zu haben (Einfach mal googlen: Finnland-Atommüll-Endlagerung).

Statistisch betrachtet ist Atomkraft recht sicher.
Ich glaube, weltweit werden im Moment ca. 455 Atommeiler betrieben und die Technik wird seit den 70iger Jahren eingesetzt.
2 Unfälle -- Tschernobyl und Fukushima-- in 50 Jahren, das ist eine recht gute Quote.
Und die deutschen Kernkraftwerke sind meines Wissens sicherer als die russischen.
Und warum das in Japan passiert ist, das hat "Kimber22" ja ganz gut erläutert.

Zur Statistik:
Absolute Sicherheit gibt es nicht. Bei keiner Technik. Deine Gasleitung kann leck werden und du fliegst mit deinem Haus in die Luft. Deine Stromleitung kann nicht sachgerecht verlegt worden sein und es macht peng!

Diese 2 Unfälle als Beleg gegen Atomkraft zu nehmen, das ist statistisch unseriös. Dann dürftest du auch kein Auto mehr fahren, denn täglich passieren Verkehrsunfälle.

Was ich sagen möchte: Wir befinden uns in einem Dilemma. Atomkraft ist vom Umwelt-Standpunkt aus betrachtet recht sauber. Passt uns aber auch nicht wegen anderer Risiken.
Gas passt uns auch nicht.

Ja, was denn nun????
 
@Rosi:
Ich sage ja nicht daß die deutsche Politik für Energie gut ist. Dafür standen, und stehen immer noch, zu viele Politiker auf den Gehaltslisten der Energiekonzerne. Das ist für mich der Hauptgrund warum es noch kein Umdenken gab/gibt.

Nur weil finnische und französische Grüne Atomkraft toll finden ist das im Gegenzug aber auch nicht ein beweis, daß unsere Atomgegner dumm sind.
Das dumme an Atomunfällen ist aber daß wenn es mal knallt es richtig knallt. Das würde bedeuten viele Tote und ein auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte verstrahltes Gebiet.
Den Atommüll hast du übrigens auch vergessen oder unterschlagen....
Warum es zu den Unfällen kam ist völlig unerheblich. Wichtig ist, daß es passiert ist. Menschliches Versagen und Umweltkatastrophen kann man auch heute nicht völlig ausschließen.
Mit der Ukraine ist noch ein weiterer Faktor hinzugekommen. Bisher gab es meines Wissens nach noch kein Land mit Atomreaktoren, daß bombardiert worden ist. Auch ist in den letzten Jahrzehnten noch der Faktor eines Terroranschlags hinzugekommen.

Den Vergleich mit dem Autofahren finde ich absurd. Erstens entscheide ich dabei in erster Linie über mein eigenes Leben und zweitens bin ich z.B. auf ein Auto angewiesen.
 
@Rosi:
Ich sage ja nicht daß die deutsche Politik für Energie gut ist. Dafür standen, und stehen immer noch, zu viele Politiker auf den Gehaltslisten der Energiekonzerne. Das ist für mich der Hauptgrund warum es noch kein Umdenken gab/gibt.

Nur weil finnische und französische Grüne Atomkraft toll finden ist das im Gegenzug aber auch nicht ein beweis, daß unsere Atomgegner dumm sind.
Das dumme an Atomunfällen ist aber daß wenn es mal knallt es richtig knallt. Das würde bedeuten viele Tote und ein auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte verstrahltes Gebiet.
Den Atommüll hast du übrigens auch vergessen oder unterschlagen....
Warum es zu den Unfällen kam ist völlig unerheblich. Wichtig ist, daß es passiert ist. Menschliches Versagen und Umweltkatastrophen kann man auch heute nicht völlig ausschließen.
Mit der Ukraine ist noch ein weiterer Faktor hinzugekommen. Bisher gab es meines Wissens nach noch kein Land mit Atomreaktoren, daß bombardiert worden ist. Auch ist in den letzten Jahrzehnten noch der Faktor eines Terroranschlags hinzugekommen.

Den Vergleich mit dem Autofahren finde ich absurd. Erstens entscheide ich dabei in erster Linie über mein eigenes Leben und zweitens bin ich z.B. auf ein Auto angewiesen.
@Zenobit
Den Atommüll habe ich keineswegs vergessen.
Ich habe doch erwähnt, dass die Finnen offenbar eine Lösung für die Endlagerung gefunden haben.
Einfach mal googlen: Finnland-Atommüll-Endlagerung.

Und was die finnischen und französischen und deutschen Grünen betrifft: Das Argument kann man nach beiden Seiten drehen: Nur weil die deutschen Grünen gegen Atomkraft sind bedeutet das nicht, dass sie recht haben.
Man muss sich halt die Argumente der jeweiligen Seite ansehen.

Mir geht es um 2 Dinge: Um die Sicherheit der Energieversorgung und ihre Bezahlbarkeit.
Und da könnte es langfristig für uns düster aussehen, wenn die Weltlage länger so fragil bleibt wie im Moment.
Die USA liefern uns jetzt zwar Flüssiggas. Aber US-Flüssiggas ist das teuerste der Welt.
Und auch die Kataris werden sich unsere Notlage gut bezahlen lassen.

Und in eine solche Notlage kommt man halt, wenn man aus gleich 2 Energieträgern aussteigt, ohne die erneuerbaren Energien genügend vorangetrieben zu haben.

Und aus dieser Notlage gibt es meines Erachtens keinen schnellen Ausweg.

Putin war bisher nicht nur ein zuverlässiger, sondern auch ein preiswerter Energielieferant.

Ich meine mit unserer Abhängigkeit von russischem Gas nicht (nur) die privaten Verbraucher.
Die sind (relativ) sicher. Die muss der Staat versorgen.

Ich meine vor allem unsere Industrie.
Wie abhängig unsere Industrie von russischem Gas ist, das zeigt ein Artikel in "Zeit Online" von gestern: - "Gas aus Russland. Im Extremfall wäre die Grundversorgung gefährdet."

Und das würde bedeuten: Weniger Wachstum, Rezession, Arbeitslosigkeit, etc.

Und das alles, weil wir (vor allem in den letzten 8 Jahren) zu langsam waren beim Ausbau der erneuerbaren Energien.
Weil es reicht, dass ein Umweltverband ne seltene Vogelart entdeckt und durch Klagen den Bau von Windrädern über Jahre verhindern kann.
Weil es reicht, dass einige Spinner Angst vor Handy-Strahlungen haben und den Bau eines neuen Mast verhindern.

Etc.

Dieses langsame Tempo, diese komplizierten Genehmigungsverfahren, das können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten.

Ich sehe da aber ehrlich gesagt schwarz. Wenn sich in Deutschland etwas behauptet, dann der Amtsschimmel.
Der steckt praktisch in unserer politischen DNA.
 
Last edited:
Ich leugne nicht die Gefahren der Atomkraft. Aber nochmal: Sind die französischen Grünen und die finnischen Grünen so viel dümmer als die Deutschen?
Die Finnen scheinen eine Lösung für das Endlager-Problem gefunden zu haben (Einfach mal googlen: Finnland-Atommüll-Endlagerung).

Statistisch betrachtet ist Atomkraft recht sicher.
Ich glaube, weltweit werden im Moment ca. 455 Atommeiler betrieben und die Technik wird seit den 70iger Jahren eingesetzt.
2 Unfälle -- Tschernobyl und Fukushima-- in 50 Jahren, das ist eine recht gute Quote.
Und die deutschen Kernkraftwerke sind meines Wissens sicherer als die russischen.
Und warum das in Japan passiert ist, das hat "Kimber22" ja ganz gut erläutert.

Zur Statistik:
Absolute Sicherheit gibt es nicht. Bei keiner Technik. Deine Gasleitung kann leck werden und du fliegst mit deinem Haus in die Luft. Deine Stromleitung kann nicht sachgerecht verlegt worden sein und es macht peng!

Ja, den Ausführungen würde ich mich absolut anschließen. Ungefähr irgendwas um die 450 AKWs sind es gerade weltweit, die laufen; und tlw. schon seit 60-70 Jahren.... (bei eben, nur den 2 großen Unfällen bisher.... welche, wie schon gesagt, beide nach heutigem Stand problemlos verhindert werden hätten können....)
Und zusätzlich noch rd. 70-100 AKWs, die aktuell im Bau sind, in Russland, in China, Indien in den VAE u.s.w. (handelszeitung)

Das ist auch wieder die "technische" Frage.... --> baue ich HEUTE (!) =KEINE= BRÜCKEN mehr, weil vor 60 Jahren 2 davon eingestürzt sind? Heute, 60 Jahre später, ist das statische Know-How weiter, heute weiß man mehr über Tsunamis.... (Nachtrag: Fukushima: 5 serious mistakes)
 
Das dumme an Atomunfällen ist aber daß wenn es mal knallt es richtig knallt. Das würde bedeuten viele Tote und ein auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte verstrahltes Gebiet.

Nicht böse sein, Zenobit, aber das ist doch schon eine sehr "partei-grüne" Agrumentation, oder nicht?

Das ist die gleiche Angstmache wie bei uns (Ö) in Hainburg damals. 1) Wenn ein AKW in die Luft fliegt, dann verseucht das gleich ein paar Quadratkilometer rundherum, natürlich. Das tut ein 2) Chemie-Werk aber auch bei einem Unfall. (die Dinger, die das produzieren, was du bei dir daheim hast, was sich "Plastikverpackung" nennt. Ohne das würden Lebensmittel nicht so lange halten, ohne luftdichte Verpackungen...) oder 3) Raffinerien tun das auch, und 4) Bohrinseln noch am allermeisten, wenn dort irgendwas passiert.... wiki-bedeutende-bohrunfälle

Den Vergleich mit dem Autofahren finde ich absurd. Erstens entscheide ich dabei in erster Linie über mein eigenes Leben und zweitens bin ich z.B. auf ein Auto angewiesen

Und auf Strom bist du nicht angewiesen?

Ich persönlich wäre ja absolut dafür, dass man allen den Umwelt-Grünen-kein-AKW-kein-Gas-keine-Kohle mal für zwei-drei Wochen den Strom abdreht, wenn kein Wind in der Nordsee bläst...

Aber das wird wahrscheinlich nicht umsetzbar sein... :giggle::ROFLMAO:
 
Nicht böse sein, Zenobit, aber das ist doch schon eine sehr "partei-grüne" Agrumentation, oder nicht?

Das ist die gleiche Angstmache wie bei uns (Ö) in Hainburg damals. 1) Wenn ein AKW in die Luft fliegt, dann verseucht das gleich ein paar Quadratkilometer rundherum, natürlich. Das tut ein 2) Chemie-Werk aber auch bei einem Unfall. (die Dinger, die das produzieren, was du bei dir daheim hast, was sich "Plastikverpackung" nennt. Ohne das würden Lebensmittel nicht so lange halten, ohne luftdichte Verpackungen...) oder 3) Raffinerien tun das auch, und 4) Bohrinseln noch am allermeisten, wenn dort irgendwas passiert.... wiki-bedeutende-bohrunfälle



Und auf Strom bist du nicht angewiesen?

Ich persönlich wäre ja absolut dafür, dass man allen den Umwelt-Grünen-kein-AKW-kein-Gas-keine-Kohle mal für zwei-drei Wochen den Strom abdreht, wenn kein Wind in der Nordsee bläst...

Aber das wird wahrscheinlich nicht umsetzbar sein... :giggle::ROFLMAO:
Ich gehe mal stark davon aus, daß du weißt wie dumm deine Argumentation ist?
Ich meine deine Argumente sind in etwa wie bei einem 10jährigen. Alkohol ist schlimm....ja aber rauchen ist auch schlimm. Saudumme Argumentation weil zweiteres ersteres um keinen Deut besser macht.

Dann auch noch ein "Strohmann-Argument" (schau im Internet nach, wenn du nicht weisst was das ist). Ich habe nirgends geschrieben daß ich nicht auf Strom angewiesen bin. Ist natürlich ein super Argument, wenn man nichts findet was ich wirklich geschrieben habe.

Tu mir einen Gefallen und reagiere am besten gar nicht auf Dinge die ich schreibe...
 
Und auf Strom bist du nicht angewiesen?

Ich persönlich wäre ja absolut dafür, dass man allen den Umwelt-Grünen-kein-AKW-kein-Gas-keine-Kohle mal für zwei-drei Wochen den Strom abdreht, wenn kein Wind in der Nordsee bläst...

Aber das wird wahrscheinlich nicht umsetzbar sein... :giggle::ROFLMAO:

?? Na was? Das, was ich hier geschrieben habe, ist nichts anderes, als das, was die ultra-grüne Energie-Stom-Agenda immer gerne in Bezug auf die Strom-Sicherheit übersieht:

Dass ein Windkraftwerk nur Strom produziert, wenn... eben der Wind bläst... Und ein Solarkraftwerkt produziert nur dann Strom, wenn... --> wer kommt drauf? --> ganz genau: Wenn die Sonne scheint...

Gas brennt immer, Kohle brennt auch immer, und AKWs produzieren eben auch durchgehend Strom, völlig wurscht, ob in dem jeweiligen Winter gerade mehr oder weniger Schnee gefallen ist....

--

Leider, Zenobit.... ich *muss* leider auf dich reagieren, wenn du über AKWs redest, aber dabei ausschließlich "Grüne Propaganda" verbreitest, und nicht die geringste Überlegung zur Strom-Sicherheit in Deutschland an den Tag legst...
 
Jetzt müsste nur noch jemand darauf kommen wie man Energie speichern kann aber auf so etwas ist ja noch niiiieeee jemand gekommen....
 
@Ukraine

Putin scheint eine neue Strategie zu verfolgen. Er will offenbar eine Teilung der Ukraine erreichen. Die komplette Abtrennung der Krim und des Donbass.
Das würde den russischen Machtbereich erheblich erweitern und die Ukraine würde Gebiete, die ökonomisch wichtig sind, verlieren.
 
Wäre vielleicht sogar das Beste Ergebnis. So könnte man den Krieg schnell beenden und Putin könnte es irgendwie noch als Sieg verkaufen um sein Gesicht zu wahren.
Keine optimale Lösung aber vielleicht die mit dem wenigsten Blutzoll....
 
Ja @Zenobit, vielleicht ein versöhnliches Wort zum Schluss: :giggle:

Denn ich kenne deine Argumentationen ja alle... Und ich teile deine Befürchtungen ja auch alle -- dass bei einem AKW-Unfall auf bis zu 30.000 Jahre etc. das Gebiet rundherum verstrahlt ist; dass sich eine radioaktive Wolke (zB eben nach Tschernobyl) bis nach Ö gezogen hat, und wir da die Fenster zu lassen mussten, in der Schule Jod-Tabletten bekommen haben und von unseren Kühen auf Monate hinaus keine Milch trinken durften.... (weil die eben das radioaktiv verstrahlte Gras gefressen haben, was bei ihnen Krebs ausgelöst hat, und so weiter....)

Also, ich *weiß* das ja alles. Nur eben, ich *interpretiere* es anders bzw. ich setze es in einen größeren Kontext... (eben, wie ich schon sagte, dass Wind-Strom v.a. im Norden Deutschlands produziert wird... aber von dort musst du ihn eben erst einmal nach München bekommen... der fließt zu Spitzenzeiten über Tschechien, weil man in D eben genau an dieses Problem nicht gedacht hat:

Dass es zwar nett ist, wenn man in der Nordsee ein Haufen Bio-Strom "über-produziert" (da jubeln immer alle), aber wenn die Leute in München die Mikrowelle einschalten, dann brauchen die den Strom dort... quasi: das hilft denen nix, wenn die in Hamburg zu viel Strom haben.... ;)

so hab ich diese Aussage hier gemeint:

Dass ein Windkraftwerk nur Strom produziert, wenn... eben der Wind bläst... Und ein Solarkraftwerkt produziert nur dann Strom, wenn... [...] die Sonne scheint...

Auch etwas Persönliches ist bei mir natürlich dabei, beim Thema AKWs: Ich bin nämlich der Meinung, dass es sehr viel geschickter und gescheiter gewesen wäre, wenn man sich in D/Ö viel mehr auf das Thema AKW fokussiert hätte... (anstatt diese Technologie in Grund und Boden zu verteufeln...)

Denn dann wären seit ungefähr 40, 50 Jahren ein Haufen AKWs weltweit mit DEUTSCHER SICHERHEITSTECHNOLOGIE ausgestattet.... (anstatt eben mit russischer oder chinesischer oder amerikanischer oder im besten Falle mit französischer...) Deutsche/Ö Technologie hat international immer noch einen extrem hohen Stellenwert...

Aber wenn wir D/Ö halt keine Sicherheitstechnologie produzieren für AKWs, dann kaufen die Leute die "Sicherheits"systeme halt woanders... Weil Strom brauchen sie. Wir in Ö haben zB ANDRITZ, die bauen u.a. Turbinen für Wasserkraftwerke. Und? Die exportieren wir in die ganze Welt. Und alle sind happy.

Sicherheitstechnologie für AKWs? Da sind wir dagegen, weil jeder, der was mit AKWs macht, ist ja böhze böhze böhze. Deswegen kaufen die Inder die russische Sicherheits-Technologie... --- bei denen schon 1x eines ihrer AKWs in die Luft geflogen ist....
In Japan bauen sie die AKWs mitten auf eine tektonische Platten-Grenze, was nach D/Ö Sicherheits-Standards überhaupt nicht möglich wäre... Ich würd nicht mal einen Chemie-Fabrik dort hin bauen; geschweige denn ein AKW (!!!??) Deswegen u.a. ist ihnen Fukushima ja auch um die Ohren geflogen...

Aber wir D/Ö grüne Welt-Verbesserer halten sich aus diesen Dingen ja raus. Wir schreien lieber: Anti-AKW. Und sehen zu, wie weiter auf der Welt Schrott-Reaktoren (nach aktuellen D/Ö Stand gebaut werden könnten...) Anstatt, dass wir dort mit UNSEREN Technikern hin fahren & dort ordentliche Reaktoren hin stellen....
(jetzt natürlich alles ein bisschen übertrieben... ;) natürlich bauen die Franzosen und Amis auch ordentliche Reaktoren.... ^^ laufen ja auch schon knapp 60 Jahre dort ohne einen Unfall nach dem Three Miles Accident....)
--

Bei uns in Ö haben wir noch das beste Beispiel: Da steht ein absoluter Schrott-Reaktor gleich hinter unserer Grenze: Mohovce. Aber anstatt, dass wir dort rüber fahren mit unserern Top-Ausgebildeten Ö-Technikern von der TU Wien
& das Ding auf einen halbwegs erträglichen Stand bringen (okay, die von Global 2000 sagen wiederum, das geht gar nicht, das gehört abgerissen, das ganze Drum...)

.. aber stattdessen steht man an der Grenze und winkt rüber und protestiert. Und macht Beschwerden bei der EU (die wieder gar nix machen kann, weil "Energie-Sicherheit" ist nun mal nationalstaatliche Kompetenz [was man auch wissen könnte, ohne dass man viel Wirbel und Zeitungsartikel und Spenden-Sammlungen macht von Grüner Seite])...

Und was passiert? Die bauen einen neuen Block dazu.... https://www.vienna.at/atomkraftwerk-mochovce-gruenes-licht-fuer-dritten-reaktorblock/6989014

Ja, das alles kapier ich nicht....:rolleyes:

Sehr oft ist halt gut 'gemeint' wirklich das Gegenteil von gut 'gemacht'....
😞
 
Wäre vielleicht sogar das Beste Ergebnis. So könnte man den Krieg schnell beenden und Putin könnte es irgendwie noch als Sieg verkaufen um sein Gesicht zu wahren.
Keine optimale Lösung aber vielleicht die mit dem wenigsten Blutzoll....

Ja, @Zenobit, in dem Punkt bin einmal wirklich deiner Meinung. :)

"optimal" sicherlich nicht, aber pragmatisch, und "realpolitisch"...

Dass Putin die Krim wieder her geben wird, das glaubt, würd ich mal so sagen: sowieso keiner... (zumal die Krim ja wirklich historisch russisch ist... Jalta Jalta....), dort steht die russische Schwarzmeerflotte, irgendwas um die Drei-Viertel ist russisch-sprachig und und und....
 
@(K)ein Witz: Russland bewirbt sich um die Austragung der Fußball-EM 2028 bzw. 2032.
Ich finde man sollte Russland allein aus humoristischen Gründen die EM geben. Dann hätten wir eine Winter-WM in einem Land wo sich keiner wirklich für Fußball interessiert und eine EM in einem Land in das keiner einreisen darf. Russland hat nämlich gerade Einreisebeschränkungen für Menschen aus "unfreundlichen" Staaten beschlossen....
Worden die Russen nicht auch gerade von der FIFA und UEFA von allen internationalen Wettbewerben gesperrt?
Wäre dann wohl die erste EM bei der der Gastgeber nicht mitspielen darf.

Aber bis 2028 oder 2032 ist ja auch noch etwas hin....
 
Ja, @Zenobit, in dem Punkt bin einmal wirklich deiner Meinung. :)

"optimal" sicherlich nicht, aber pragmatisch, und "realpolitisch"...

Dass Putin die Krim wieder her geben wird, das glaubt, würd ich mal so sagen: sowieso keiner... (zumal die Krim ja wirklich historisch russisch ist... Jalta Jalta....), dort steht die russische Schwarzmeerflotte, irgendwas um die Drei-Viertel ist russisch-sprachig und und und....
@kimber22

Was historisch russisch ist (oder deutsch oder französisch etc.), das ist nicht von Belang.
Entscheidend ist das geltende (internationale) Recht (Verträge, Völkerrecht, etc.).

Der sowjetische Parteichef Chruchtschow -- selbst ukrainischer Herkunft--gab die Krim einst an die Ukraine.
Seit dem Fall der Sowjetunion gehörte die Krim zur Ukraine bzw. war autonome Republik.

Die Krim war in Russland schon ewig kein Thema mehr. Von wegen die Krim sei "eine offene russische Wunde"(Putin) oder "Die Krim kehrt heim" (Putin).

Alles Putin'sche Propaganda.
Es war einzig und allen Putin, der die Krim wieder auf die politische Agenda gesetzt hat.
 
Last edited:
Wäre vielleicht sogar das Beste Ergebnis. So könnte man den Krieg schnell beenden und Putin könnte es irgendwie noch als Sieg verkaufen um sein Gesicht zu wahren.
Keine optimale Lösung aber vielleicht die mit dem wenigsten Blutzoll....
@Zenobit

Ich glaube nicht, dass dann Ruhe wäre.
Gibst du Putin einen Finger, dann will er auch die ganze Hand.

Putin hat nach der Annexion der Krim 2014 in einer Rede deutlich gemacht, wie er die Dinge sieht.
Überall da, wo Russen leben, fühlt er sich zuständig und berechtigt, einzugreifen.
Wenn man das auf die Spitze treibt, dann kann er auch bei uns in Good Old Germany einmarschieren, wenn er das für nötig hält, denn auch bei uns leben viele Russen.

Putins Ideologie ist der sogenannte "Irrendentismus."
Eine hoffnungslos überholte völkisch-nationalistische Ideologie, die die Einheit von Staat und Staatsvolk propagiert.
Sprich: Überall, wo Russen leben, ist Russland.

Kommt einem bekannt vor. Unter Hitler hieß das "Heim ins Reich" mit Österreich.

Es ist nicht ohne Ironie, dass Putin behauptet, in der Ukraine Faschisten zu bekämpfen, dabei aber selbst in faschistischen Kategorien denkt und handelt.

Er wird sich wohl auf das nächst liegende konzentrieren, und das ist die (neutrale) Republik Moldau.
Dort hat er mit der autonomen Republik "Transnistrieren"-- die international nicht anerkannt ist-- schon seit 30 Jahren russische Soldaten stehen.

Die baltischen Staaten-- vor allem Estland-- haben starke russische Minderheiten.
Die Balten haben aber das Glück, in der NATO zu sein.

Dann gibt es Unruhen in Serbien, wo sich pro-russische Kräfte abspalten wollen.

Der Mann wird uns also noch eine Weile beschäftigen.
Sicherheit wird es künftig nicht mehr zusammen mit Russland geben, sondern nur gegen Russland, jedenfalls solange Putin Russland regiert.

Im Grunde haben wir keine Ukraine-Krise, sondern eine Russland-Krise.
Das Land ist ökonomisch im Eimer. Es lebt ausschließlich von seinen Rohstoffen.
Noch nie haben so viele junge Leute Russland verlassen wie in den letzten 10 Jahren. Einfach, weil sie dort keine Zukunft sehen.

Es ist halt einfacher, handstreichartig mal kurz die Krim zu annektieren als eine Autobahn von Moskau nach Sankt Petersburg fertigzustellen.

Putin ruiniert Russland.
Was den Ukrainern im Moment aber nicht wirklich hilft.
 
Last edited:
@TV-Tipp

Heute 29.03.2022 um 20:15 auf "ARTE."

Da wir hier kürzlich über das Pro und Contra Atomenergie diskutiert haben: Die Sendung heißt "Atomkraft, die grüne Zukunft?" (95 Minuten).
 
Bin mir bei deiner Analyse von Putin nicht ganz sicher. Ich denke es kommt vor allem auf zwei Sachen an.
1. Wie sieht Putin den Krieg?
Wird er ihn als Misserfolg mit viel zu vielen Verlusten sehen? Dann kommt ihm vielleicht der Gedanke: Okay, Eroberungskrieg haben wir nicht so drauf wie vermutet, sollte man vielleicht nicht so oft machen...

2. Wie reagiert das Ausland? Bei der Krim haben sie zu wenig reagiert. Würde er jetzt die Krim und Teile der Ukraine bekommen und alles ist wieder in Butter, wäre das ein falsches Signal.
Da gibt es viele Faktoren. Kauft Deutschland nach einem möglichen Kriegsende weiter russische Energien? Was wenn, Gott bewahre, Trump irgendwann wieder gewählt wird? Wie regieren die Chinesen?
 
Bin mir bei deiner Analyse von Putin nicht ganz sicher. Ich denke es kommt vor allem auf zwei Sachen an.
1. Wie sieht Putin den Krieg?
Wird er ihn als Misserfolg mit viel zu vielen Verlusten sehen? Dann kommt ihm vielleicht der Gedanke: Okay, Eroberungskrieg haben wir nicht so drauf wie vermutet, sollte man vielleicht nicht so oft machen...

2. Wie reagiert das Ausland? Bei der Krim haben sie zu wenig reagiert. Würde er jetzt die Krim und Teile der Ukraine bekommen und alles ist wieder in Butter, wäre das ein falsches Signal.
Da gibt es viele Faktoren. Kauft Deutschland nach einem möglichen Kriegsende weiter russische Energien? Was wenn, Gott bewahre, Trump irgendwann wieder gewählt wird? Wie regieren die Chinesen?
@Zenobit

-- Zu deinem Punkt 1:
Putin hat noch nie nachgegeben. Das liegt nicht in seiner Persönlichkeit.
Im Gegenteil: War er in der Enge, dann hat er immer weiter eskaliert.

Es ist aber möglich, dass er diesmal anders reagiert, anders reagieren muss.
Eben wird gerade gemeldet, dass die Russen schwere Verluste erleiden.
Ihr Vormarsch im Süden bei Kherson wurde nicht nur gestoppt, sondern die Russen wurden von der ukrainischen Armee sogar zurückgedrängt.

(Quelle: "Frankfurter Rundschau").

Der Krieg wird für Putin ganz offensichtlich zum Desaster.
Er hat die Widerstandskraft der Ukrainer unterschätzt und die Qualität der ukrainischen Armee, die 2022 wesentlich besser gerüstet ist als noch 2014.


--Zu deinem Punkt 2:
Volle Zustimmung.
Der Westen hat 2014 zu hasenfüßig reagiert.
2022 reagiert er entschiedener und einheitlich.
Man kann nur hoffen, dass diese Einheit hält.

-- Nochmal zu Punkt 1: Ich glaube nicht, dass Putin rational abwägt, von wegen: "Okay, Eroberungskrieg haben wir halt nicht drauf..."

Was er bisher erreicht hat, das kann er nicht als Erfolg verkaufen.
Putin wird wohl eher noch eskalieren, was bedeutet, schärfere Waffen einzusetzen und die großen ukrainischen Städte einem Bombenhagel auszusetzen.

Der Mann spielt alles oder nichts. So hat er immer gespielt.
Und die Ukraine ist für Putin eine Frage von Sein oder Nichtsein.
Da ist nix mit nüchtern abwägen.

Solang er in Russland fest im Sattel sitzt kann es ihm egal sein, ob er seine Ziele früher oder später erreicht.

Wenn es sein muss, dann legt der Mann den ganzen Laden-- damit meine ich sämtliche ukrainischen Großstädte-- in Schutt und Asche.

Und selbst wenn er seine Ziele jetzt nicht erreichen würde: Der Mann hat einen langen Atem. 2014 die Krim. Und nun, 8 Jahre später, der Angriffskrieg.

Dass Putins Zusagen nichts wert sind und dass er auf Verträge und internationale Abkommen pfeift, das erleben wir doch jetzt nicht zum ersten Mal.

Selbst wenn es jetzt eine Art "Frieden" geben würde; Putin würde einfach nur auf die nächste gute Gelegenheit warten.

So lange Putin an der Macht ist wird kein Ukrainer ruhig schlafen können.
 
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