Schneewittchen1965
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Manche sind einfach nur "Gegen Alles!".
Ja aber grade das ist gefährlich.
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Manche sind einfach nur "Gegen Alles!".
Ja aber grade das ist gefährlich.
Wählen ohne zu hinterfragen? Ja das ist es. es bietet vielen Randgruppen eine Plattform.
Ich wäre überrascht und zwar negativ, wenn Obama es nicht schaffen sollte.
Mein Tipp ist: Obama wird gewinnen, mitt oder ohne Romney.
Insgesamt ist es aber eine sehr seltsame Wahl. Keiner der beiden Kandidaten macht Ankündigungen, was er machen will. Obama hat bei einer TV-Debatte auf eine entsprechende Frage nicht geantwortet, sondern auf bisherige Leistungen verwiesen. Ich glaube, er hat sich vor vier Jahren zu weit aus dem Fenster hinausgelehnt. Eine konkrete Ankündigung, nämlich Guantanamo binnen weniger Monate zu schließen, hat er nicht eingehalten, nicht einmal bis heute; auch sonst hat er vieles nicht durchgesetzt, wobei ihm oft der Kongress einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Das ist das nächste Problem, sollte er wiedergewählt werden. Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner die Mehrheit, und damit wird der mächtigste Mann der Welt zu einer lahmen Ente. Das politische System in den USA mag sich in der Vergangenheit bewährt haben, aber seit die GOP den Fraktionszwang entdeckt hat (eigentlich ein Merkmal von Demokratien europäischer Prägung, und ausgerechnet jene Partei, die Europa fast immer als Negativbeispiel darstellt, hat das abgekupfert), geht alles nur im Schneckentempo oder steht überhaupt still. Nicht einmal auf einen Haushalt für 2013 werden sie sich einigen können. Würde Romney gewinnen, wäre es ähnlich, weil die Demokraten im Senat die Mehrheit voraussichtlich behalten werden. Da aber die Dem-Abgeordneten das alte US-Prinzip des freien Mandats noch eher hochhalten, könnte er für manche Vorhaben Mehrheiten gewinnen. Ob das dann aber gut für die USA und/oder den Rest der Welt ist, darf nach der letzten Republikaner-Administration unter "W." sehr stark bezweifelt werden.
Es stimmt zwar, dass Massen überall auf der Welt dämlich sind, aber so blöd ist die Masse der Amerikaner doch nicht, schließlich hat Amerika in der 2te Hälfte des 20ten Jahrhunderts die Welt dominiert und zuletzt mit Obama zweimal hintereinander den (hoffentlich) richtigen Präsidenten gewählt.Die Masse der Amerikaner ist leider so dämlich, dass sie beinahe alles glauben, was in ihr Weltbild passt. Das sieht man an den sogenannten Tea Parties. Diese werden gesteuert durch superreiche Tycoons wie Adelson oder Koch. Deren Interessen, etwas Öl und Kohle, und natürlich Steuersenkungen für sich und ihresgleichen, werden der dumpfen Masse als ihr eigenes Wohl verkauft. Wie kommt es denn, dass da einer ungestraft verzapfen kann, es brauche nicht weniger, sondern mehr CO2-Aussstoss, da dann der Weizen besser wachsen kann... Kein Witz! Na dann gute Nacht.
*lach*
Eine gute Nacht war es!
... überhaupt nicht unterstützen. Denn das was Du "Ausgleichsmechanismus" nennst (im Selbstbild der USA ist es das auch tatsächlich, man spricht ja von "Checks and Balances"), ist für mich ein Blockademechanismus, ganz böse gesprochen sogar ein Anti-Demokratie-Mechanismus. Denn er hat in den meisten Perioden zur Folge, dass immer beide Parteien sich über etwas einigen müssen. Für den amerikanischen Wähler bedeutet das letztlich: Egal wen oder was Du wählst, die Entscheidungen werden immer als Kompromiss zwischen Demokraten und Republikanern getroffen. Wozu dann überhaupt wählen? Nur in den ganz kurzen Perioden, wo eine Partei den Präsidenten und alle beiden Kongresskammern mehrheitlich hatte, konnten wirkliche Reformen entstehen. Und selbst da ist es nicht so einfach, denn ohne "Supermehrheit" von 60 Sitzen im Senat ist immer noch filibustern möglich, also die Verhinderung von Gesetzen.KrystanX said:Egal wer regiert, er wird vermutlich nicht all zu viel Dummfug anstellen können.
Denen dürfte unsere ganze Diskussion hier wurscht sein. Denen ist egal, wie die Welt über sie denkt, sie sind sich selber genug. Besonders wenn sie Reps sind und vom Land kommen und ungebildet sind.