Sena liest...

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removed202502142

Guest
Wenn ihr eine Rezension zu euren Geschichten haben möchtet, fair, ohne jegliche Lobhudelei und ganz direkt, dann verlinkt mir hier gerne eure Beiträge. Ich lese mit Interesse drüber und hinterlasse euch dann gerne meinen Eindruck als Kommentar. Dabei soll es keine Rolle spielen, dass ich selbst Autorin bin, sondern einfach nur als interessierte Leserin.

Bitte keine Monsterwerke. Alles bis zu einer halben Stunde Lesezeit konsumiere ich gerne.

Vielleicht finden sich ja auf diesem Wege auch andere Forenuser, welche Interesse daran haben ihre Eindrücke zu euren Geschichten loszuwerden. Denn Kommentare sind hier bei Literotica Mangelware, was ich sehr schade finde.

Lieben Gruß

Eure Sena
 
Wenn ihr eine Rezension zu euren Geschichten haben möchtet, fair, ohne jegliche Lobhudelei und ganz direkt, dann verlinkt mir hier gerne eure Beiträge. Ich lese mit Interesse drüber und hinterlasse euch dann gerne meinen Eindruck als Kommentar. Dabei soll es keine Rolle spielen, dass ich selbst Autorin bin, sondern einfach nur als interessierte Leserin.

Bitte keine Monsterwerke. Alles bis zu einer halben Stunde Lesezeit konsumiere ich gerne.

Vielleicht finden sich ja auf diesem Wege auch andere Forenuser, welche Interesse daran haben ihre Eindrücke zu euren Geschichten loszuwerden. Denn Kommentare sind hier bei Literotica Mangelware, was ich sehr schade finde.

Lieben Gruß

Eure Sena

Zunächst einmal Danke für das Kommentieren meiner Nacktspass-Story. Und wenn du schon fragst...

Meine aktuelle Veröffentlichung "(Sex)Pleiten, Pech und Pannen" lockt keinen Hund hinter dem warmen Ofen hervor. Magere 2690 Leser haben überhaupt erst reingeklickt.

Es handelt sich nicht um eine richtige Geschichte sondern vielmehr um eine Aneinanderreihung von Klischees. Mich würde ein Feedback aus Sicht eines Mannes und aus Sicht einer Frau interessieren. 50% davon könntest du übernehmen.

Ist der Text auch nur ansatzweise humorvoll? Lesenswert? Oder hätte ich mir die Veröffentlichung sparen können?

Du findest die Story ganz am Anfang meiner Liste. Schön kurz ist der Text auch noch.

swriter
 
Mich gleich mal an die Arbeit gemacht...

und... was soll ich sagen... na ja. Vielleicht ist zu viel Mann in der Sicht dieser Frau? Frauen empfinden Sexualität deutlich komplexer als Männer. Es spielt viel mehr rein und ja, wir sind anspruchsvoll was intime Nähe betrifft. Teilweise kann man das in deinem Text erkennen, aber meist nur in Zusammenhang mit speziellen Spielen und Fetischen.

Frau geht es nicht NUR um die Schwanzgröße und die Ausdauer. Es geht viel mehr auch um Sympathie, Fallen lassen können, Fantasie des Sexpartners, Sensibilität auf die Bedürfnisse von Madame einzugehen, Körperhygiene (wie du treffend aufgeführt hast) und dem Verhalten vor und nach dem Fick. Natürlich kann ein Quicki Spaß machen, aber richtig geil ist das Zelebrieren. Wenn man(n) einem eine besondere Stimmung vermittelt, sich dem Bedürfnissen von Frau annimmt und sie das Gefühl vermittelt bekommt, dass ihre Lust sein Ziel ist und nicht die eigene Befriedigung, dann ist das schon richtig gut. Man will erobert werden, man möchte den Verstand aus den Hirn gevögelt bekommen und dann mit Männchen auf Wolke 7 hinfort schweben. Ja, diese Erwartungshaltung ist oft reines Wunschdenken und ja, Frau weiß, dass Mann meist überfordert ist mit all diesem Anspruch. Dem entsprechend reicht ihr auch meist der Versuch und kompensiert das dann mit anderen charakterlichen Eigenschaften, welche der Partner mit sich bringt.

Hier sind wir oft viel gnädiger, als unsere Bübchen und können über mehr Mängel, gerade optischer Natur, hinwegsehen (das hast du super erfasst)

Kommen wir zu deinem Text. Fand ich ihn lustig? Nein, eher unterhaltend.

Fand ich die Frau in ihrem Empfinden gut getroffen? Nein, sie kam mir eher einfach gestrickt und auf einen vaginalen Lustpunkt reduziert vor. Man hat außer ihrem Wunsch nach Befriedigung ihrer sexuellen Lust wenig von ihrem Anspruch mitbekommen.

Die Männer? Arme Hascherl. Wenn sie diesen Text lesen, dann gehen sie aber ziemlich komplexbeladen in die nächste Vögelei.

Ich glaube das Problem deines Textes ist, dass du das Verlangen deiner Leser nicht getroffen hast. Hier geht es nicht um die Güte deines Textes, sondern um das Lesen wollen dessen Inhalts. Die meisten kommen her, um eine erotische oder ihrem Kink entsprechende Fantasie zu konsumieren. Die hast du aber kaum transportiert. War er besonders lustig? Nein, denn du hast zwar kuriose Situationen geschildert, aber eben nicht sonderlich pointiert. Hier hätten auch, meiner Meinung nach Dialoge Wunder gewirkt.

Mir kommt dein Text so vor... witzige Idee gehabt, eine klare Vorstellung davon, was darin stehen soll, aber eben nicht so originell umgesetzt, wie es eigentlich geplant war.

Hättest du das als Geschichte geschrieben und deiner Protagonistin noch einen biederen Widerpart an die Seite gestellt, das wäre dann wahrscheinlich richtig gut gekommen.

Swriter du schreibst sehr gut, das ist nicht das Problem deiner Story, die paar Wortwiederholungen, die mir aufgefallen sind, stören nicht weiter. Es ist einfach die Muse, das untreue Geschöpf, was nicht immer zur Stelle ist, wenn man sie nötig hat.
 
Last edited by a moderator:
und... was soll ich sagen... na ja. Vielleicht ist zu viel Mann in der Sicht dieser Frau? Frauen empfinden Sexualität deutlich komplexer als Männer. Es spielt viel mehr rein und ja, wir sind anspruchsvoll was intime Nähe betrifft. Teilweise kann man das in deinem Text erkennen, aber meist nur in Zusammenhang mit speziellen Spielen und Fetischen.

Frau geht es nicht NUR um die Schwanzgröße und die Ausdauer. Es geht viel mehr auch um Sympathie, Fallen lassen können, Fantasie des Sexpartners, Sensibilität auf die Bedürfnisse von Madame einzugehen, Körperhygiene (wie du treffend aufgeführt hast) und dem Verhalten vor und nach dem Fick. Natürlich kann ein Quicki Spaß machen, aber richtig geil ist das Zelebrieren. Wenn man(n) einem eine besondere Stimmung vermittelt, sich dem Bedürfnissen von Frau annimmt und sie das Gefühl vermittelt bekommt, dass ihre Lust sein Ziel ist und nicht die eigene Befriedigung, dann ist das schon richtig gut. Man will erobert werden, man möchte den Verstand aus den Hirn gevögelt bekommen und dann mit Männchen auf Wolke 7 hinfort schweben. Ja, diese Erwartungshaltung ist oft reines Wunschdenken und ja, Frau weiß, dass Mann meist überfordert ist mit all diesem Anspruch. Dem entsprechend reicht ihr auch meist der Versuch und kompensiert das dann mit anderen charakterlichen Eigenschaften, welche der Partner mit sich bringt.

Hier sind wir oft viel gnädiger, als unsere Bübchen und können über mehr Mängel, gerade optischer Natur, hinwegsehen (das hast du super erfasst)

Kommen wir zu deinem Text. Fand ich ihn lustig? Nein, eher unterhaltend.

Fand ich die Frau in ihrem Empfinden gut getroffen? Nein, sie kam mir eher einfach gestrickt und auf einen vaginalen Lustpunkt reduziert vor. Man hat außer ihrem Wunsch nach Befriedigung ihrer sexuellen Lust wenig von ihrem Anspruch mitbekommen.

Die Männer? Arme Hascherl. Wenn sie diesen Text lesen, dann gehen sie aber ziemlich komplexbeladen in die nächste Vögelei.

Ich glaube das Problem deines Textes ist, dass du das Verlangen deiner Leser nicht getroffen hast. Hier geht es nicht um die Güte deines Textes, sondern um das Lesen wollen dessen Inhalts. Die meisten kommen her, um eine erotische oder ihrem Kink entsprechende Fantasie zu konsumieren. Die hast du aber kaum transportiert. War er besonders lustig? Nein, denn du hast zwar kuriose Situationen geschildert, aber eben nicht sonderlich pointiert. Hier hätten auch, meiner Meinung nach Dialoge Wunder gewirkt.

Mir kommt dein Text so vor... witzige Idee gehabt, eine klare Vorstellung davon, was darin stehen soll, aber eben nicht so originell umgesetzt, wie es eigentlich geplant war.

Hättest du das als Geschichte geschrieben und deiner Protagonistin noch einen biederen Widerpart an die Seite gestellt, das wäre dann wahrscheinlich richtig gut gekommen.

Swriter du schreibst sehr gut, das ist nicht das Problem deiner Story, die paar Wortwiederholungen, die mir aufgefallen sind, stören nicht weiter. Es ist einfach die Muse, das untreue Geschöpf, was nicht immer zur Stelle ist, wenn man sie braucht.


Vielen Dank für deine ausführliche Kritik. Was soll ich sagen? Ich bin halt nur ein Mann und derart komplexen Erwartungshaltungen einer Frau nicht gewachsen. Insofern fällt es mir offenbar schwer, den Text aus der Sicht einer Frau so zu schreiben, dass er authentisch rüber kommt.

Ich habe zahlreiche Geschichten aus der Perspektive einer Frau geschrieben und ich weiß natürlich nicht, ob ich das Bild einer Protagonistin treffe oder völlig daneben liege. Mangels eigener Erfahrung als weibliches Wesen kann ich ja nur spekulieren, was in euch vorgeht. :)

Ja, ich hatte eine Idee und habe bei der Umsetzung wahrscheinlich nicht bis ins letzte Detail nachgedacht, wie man aus den losen Fäden eine bessere Geschichte hätte schustern können. Den Vorwurf muss ich mir sicherlich machen lassen.

Dass dieser Text nicht das Bedürfnis der Leser nach geilem Sex und erotischer Unterhaltung befriedigt, war abzusehen, daher sollte er vielleicht eher swriter-Fans ansprechen oder Leser, die mal über den Tellerrand hinausschauen wollen.

swriter
 
Manchmal verstehe ich mich selbst nicht... von daher alles gut.

Swriter du musst gar nichts genau treffen, sondern das Schreiben was dir Spaß macht. Vielleicht konnte ich dir für deinen nächsten Text ein paar Denkanstöße liefern und wenn nicht, dann auch völlig okay. Auch tickt jeder Mensch anders und vielleicht schon deine Frau in ihrem sexuellen Verlangen ganz anders als ich. Wäre ja schlimm, wenn es anders wäre.

Lieben Gruß

Sena
 
Diese drei Storys sind noch vollkommen unkommentiert. Wenn du möchtest, such dir bitte eine aus.

Die Gabe (Erotische Verbindung)

Eine alte Bekannte (Lesbisch)

Die Lerngemeinschaft (Lesbisch)

Der zweite Text wird aufgrund seines Alters wahrscheinlich weniger gut geschrieben sein. Die dritte Story is wohl die Anregendste, die beste Idee steckt vielleicht in der ersten Geschichte.

Links habe ich zumindest mit dem Tablet im Browser nicht hinbekommen. :(

swriter
 
Die Gabe ..., du hast ein Kommentar. Die anderen lese ich auch noch. Dauert nur ein bisschen. Hat mir sehr gut gefallen. Dennoch hab ich immer wieder bei dir das Gefühl, dass der Höhepunkt deines Schaffens in deinem Kopf rumgeistert.
Du bist spezialisiert auf Erzählungen, zeichne hier Menschen genauer, lass sie miteinander agieren (wie hier die beiden Frauen) und sorge für mehr Tiefe in der Handlung. Ich finde es zum Beispiel schade, dass du keine Situation schilderst, in welcher die Gabe für sie zur Last wird und sie dann die Erleichterung (aus nächster Nähe geschildert) erfährt, in dem sie Methoden der Kontrolle findet.

Du rufst in den Texten noch nicht all deine Möglichkeiten ab und wenn dir das gelingt, kannst du auch veröffentlichen. Ich meine im Rahmen einer Kolumne oder als Buch. Das Zeug dazu hast du.
 
Last edited by a moderator:
Die Gabe ..., du hast ein Kommentar. Die anderen lese ich auch noch. Dauert nur ein bisschen. Hat mir sehr gut gefallen. Dennoch hab ich immer wieder bei dir das Gefühl, dass der Höhepunkt deines Schaffens in deinem Kopf rumgeistert.
Du bist spezialisiert auf Erzählungen, zeichne hier Menschen genauer, lass sie miteinander agieren (wie hier die beiden Frauen) und sorge für mehr Tiefe in der Handlung. Ich finde es zum Beispiel schade, dass du keine Situation schilderst, in welcher die Gabe für sie zur Last wird und sie dann die Erleichterung (aus nächster Nähe geschildert) erfährt, in dem sie Methoden der Kontrolle findet.

Du rufst in den Texten noch nicht all deine Möglichkeiten ab und wenn dir das gelingt, kannst du auch veröffentlichen. Ich meine im Rahmen einer Kolumne oder als Buch. Das Zeug dazu hast du.

Ich habe auf deinen Kommentar unter meiner Story geantwortet. Sobald mein Kommentar durch ist, kannst du ja mal einen Blick ins Antwortenportal werfen.

swriter
 
Okay....

Wenn du mich einschließt, dann wäre ich auf Meinungen (nicht nur von dir, Sena) zu meinen "Krimis" Soko XXL und Der Entmannte im Eis neugierig. In der hier vorgestellten Reihenfolge zu lesen, weil der Entmannte eine Fortsetzung der Soko XXL ist.
 
Zunächst einmal Danke für das Kommentieren meiner Nacktspass-Story. Und wenn du schon fragst...

Meine aktuelle Veröffentlichung "(Sex)Pleiten, Pech und Pannen" lockt keinen Hund hinter dem warmen Ofen hervor. Magere 2690 Leser haben überhaupt erst reingeklickt.

Es handelt sich nicht um eine richtige Geschichte sondern vielmehr um eine Aneinanderreihung von Klischees. Mich würde ein Feedback aus Sicht eines Mannes und aus Sicht einer Frau interessieren. 50% davon könntest du übernehmen.

Ist der Text auch nur ansatzweise humorvoll? Lesenswert? Oder hätte ich mir die Veröffentlichung sparen können?

Du findest die Story ganz am Anfang meiner Liste. Schön kurz ist der Text auch noch.

swriter

Ich habe angefangen und wieder aufgehört. Kommentar gibt es dazu keinen, denn den würdest du nicht lesen wollen.
 
Ich habe angefangen und wieder aufgehört. Kommentar gibt es dazu keinen, denn den würdest du nicht lesen wollen.

Aber warum denn nicht? Kannst du das nicht irgendwie näher erläutern?
 
Okay....

Wenn du mich einschließt, dann wäre ich auf Meinungen (nicht nur von dir, Sena) zu meinen "Krimis" Soko XXL und Der Entmannte im Eis neugierig. In der hier vorgestellten Reihenfolge zu lesen, weil der Entmannte eine Fortsetzung der Soko XXL ist.

Sehr gerne.
 
Aber warum denn nicht? Kannst du das nicht irgendwie näher erläutern?
Ja. Wenn ich kritisiere, dann schonungslos (kennst du doch). Swriter mag das nicht.

Dafür habe ich "Die Gabe" kommentiert. Plus und minus, hoffentlich fair.
 
Ja. Wenn ich kritisiere, dann schonungslos (kennst du doch). Swriter mag das nicht.

Dafür habe ich "Die Gabe" kommentiert. Plus und minus, hoffentlich fair.

Ich finde schonungslose Kommentare nicht verkehrt.
Ich mag nur keine kleinkarierten Feedbacks, die jedes noch so dünne Haar in der Suppe thematisieren.

Wenn du meine aktuelle Veröffentlichung so richtig scheiße findest, darfst du das auch sagen. :)

swriter
 
Ich habe angefangen und wieder aufgehört. Kommentar gibt es dazu keinen, denn den würdest du nicht lesen wollen.

Da du schonungslos urteilst, nun auch mein Kommentar zu deiner SOKO-Geschichte.
Als kurzer Krimi gut geschrieben, wirkt frisch und originell, ist aber für eine Frau mit durchschnittlicher Lebenserfahrung nur schwer zu lesen.

Ich wünschte mir einmal, dass ein Mann die Erfahrung einer Vergewaltigung macht, bevor er darüber schreibt. Ich bin mir sicher, es würde etwas gänzlich anderes bei einer Schilderung dessen dabei herauskommen. Das ist kein Vorwurf an dich, aber hier tat ich mich richtig schwer damit, deine Schilderung dessen zu lesen.

Auch der Riesenschwanz ist nicht der Frau ihr Glück, sondern oft mit Enttäuschung (wenn er sich dann nicht ganz mit Blut füllen kann) oder einem Haufen Schmerz verbunden. Irgendwann ist halt Ende und es geht direkt weiter in nicht dafür vorgesehene Körperregionen. Das ist einfach nur noch Stress und mag sich das auch in aller Liebe, kein zweites Mal antun. Gut bestückt ist halt nicht riesig, sondern die Waage zwischen gut fühlbar und ausdauernd.

Was mich aber am meisten stört ist die vorherrschende Sicht auf die Frau. Wir ticken nicht so wie ihr. Klar können wir geil sein, klar können wir uns auch auf die Suche nach einem One-Night-Stand begeben, aber dennoch sind wir vom Anspruch anders als ihr. Unsere erogene Zone besteht halt nicht nur aus Brust und Scheide unsere Erwartungen mehr als nur aus Äußerlichkeiten.

Von daher ist es halt eine Männergeschichte und ich kann damit auch gut leben.

Deine Schreibe ist gut, die Geschichte stellenweise witzig und alles in allem auch unterhaltend. Von daher hat sie mir (nach dem ich gewisse Dinge dann einfach ausblende) auch gut gefallen.

Sena
 
Ich kann mich nur nicht erinnern, eine Vergewaltigung explizit geschildert zu haben. Ist es womöglich das, was dir fehlt?
Es ist mir klar, dass nicht jede Frau auf Übergrößen steht. Das hat ja auch Mike erfahren müssen und das zu seinem Leidwesen.
Dass Nina, die keine kleine zarte Frau ist, auf ebensolche Kaliber steht, dürfte aber im Bereich des statistisch Möglichen sein, weshalb man das Aufeinandertreffen von Nina und Mike als raren Glücksfall bezeichnen kann.
Grundsätzlich lag mir nicht im Sinn, etwas anderes zu sein als ein Mann. Die Psyche vergewaltigter Frauen war nicht das Thema, vielmehr zielte ich auf leichte Unterhaltung ab und das scheint ja auch funktioniert zu haben.

Danke für deine Rezension.
 
Ich kann mich nur nicht erinnern, eine Vergewaltigung explizit geschildert zu haben. Ist es womöglich das, was dir fehlt?
Es ist mir klar, dass nicht jede Frau auf Übergrößen steht. Das hat ja auch Mike erfahren müssen und das zu seinem Leidwesen.
Dass Nina, die keine kleine zarte Frau ist, auf ebensolche Kaliber steht, dürfte aber im Bereich des statistisch Möglichen sein, weshalb man das Aufeinandertreffen von Nina und Mike als raren Glücksfall bezeichnen kann.
Grundsätzlich lag mir nicht im Sinn, etwas anderes zu sein als ein Mann. Die Psyche vergewaltigter Frauen war nicht das Thema, vielmehr zielte ich auf leichte Unterhaltung ab und das scheint ja auch funktioniert zu haben.

Danke für deine Rezension.

Der Umgang sowohl Ninas mit diesem Thema, als auch dieser Zeugin (wegen der Penisgröße) haben mich sehr befremdet. Die Schilderung Letzterer dann regelrecht abgestoßen. Es wirkte einfach nur realitätsfern. Ich glaube kaum, das eine Frau sich jemals auf eine Vergewaltigung einstellen wollte, es sei denn, sie steht schon fest. Das hat mich abgestoßen und angewidert, der leichtfertige Umgang mit solch einer Angelegenheit, meine ich. Vielleicht finde ich auch dieses Thema nicht ganz passend, bei einer leichten Unterhaltung, das mag schon sein.
Die Intensität der Schilderung meine ich nicht, sondern eher der Umgang deiner Protagonisten mit der Thematik an sich.
 
Last edited by a moderator:
Der Umgang sowohl Ninas mit diesem Thema, als auch dieser Zeugin (wegen der Penisgröße) haben mich sehr befremdet. Die Schilderung Letzterer dann regelrecht abgestoßen. Es wirkte einfach nur realitätsfern. Ich glaube kaum, das eine Frau sich jemals auf eine Vergewaltigung einstellen wollte, es sei denn, sie steht schon fest. Das hat mich abgestoßen und angewidert, der leichtfertige Umgang mit solch einer Angelegenheit, meine ich. Vielleicht finde ich auch dieses Thema nicht ganz passend, bei einer leichten Unterhaltung, das mag schon sein.
Die Intensität der Schilderung meine ich nicht, sondern eher der Umgang deiner Protagonisten mit der Thematik an sich.

Ah, okay!
Nun, das habe ich mir nicht wirklich aus den Fingern gesogen, sondern da ist mir ein Artikel in einer Zeitschrift (Illustrierte) in Erinnerung gekommen, den ich vor Jahrzehnten gelesen habe. Da hat eben so eine Frau (Ende 30, ObenOhne-Barfrau in einem dubiosen Nachtlokal) erzählt, dass sie jederzeit damit rechnet, dass einer der Männer, die ihre Finger nicht bei sich behalten können, einmal derart übergriffig wird, dass es auf eine Vergewaltigung hinausläuft. In etwa sagte sie damals: Das Einzige was zählt ist das Überleben, also spiele ich das Ganze immer wieder durch, wie ich mich entspanne, wie ich unterwürfig tue, wie ich ihn machen lasse, wie ich die Schnauze halte und mir versuche, seine besonderen Merkmale zu merken, damit ihn später die Polizei erwischt. Aber Überleben ist das Einzige, was zählt.
Natürlich kann das auch vom Reporter erfunden worden sein, aber ganz unplausibel klingt es nicht. Dachte ich eben.

Und außerdem habe ich das nicht grundlos bei "Humor und Satire" eingeordnet. Für mich war der kleine Gag mit dem "Stumperl" eben der Aufhänger in dieser Szene.
 
Ah, okay!
Nun, das habe ich mir nicht wirklich aus den Fingern gesogen, sondern da ist mir ein Artikel in einer Zeitschrift (Illustrierte) in Erinnerung gekommen, den ich vor Jahrzehnten gelesen habe. Da hat eben so eine Frau (Ende 30, ObenOhne-Barfrau in einem dubiosen Nachtlokal) erzählt, dass sie jederzeit damit rechnet, dass einer der Männer, die ihre Finger nicht bei sich behalten können, einmal derart übergriffig wird, dass es auf eine Vergewaltigung hinausläuft. In etwa sagte sie damals: Das Einzige was zählt ist das Überleben, also spiele ich das Ganze immer wieder durch, wie ich mich entspanne, wie ich unterwürfig tue, wie ich ihn machen lasse, wie ich die Schnauze halte und mir versuche, seine besonderen Merkmale zu merken, damit ihn später die Polizei erwischt. Aber Überleben ist das Einzige, was zählt.
Natürlich kann das auch vom Reporter erfunden worden sein, aber ganz unplausibel klingt es nicht. Dachte ich eben.

Und außerdem habe ich das nicht grundlos bei "Humor und Satire" eingeordnet. Für mich war der kleine Gag mit dem "Stumperl" eben der Aufhänger in dieser Szene.

Vielleicht bin ich selbst einfach zu empfindlich was das anbelangt. Kann gut sein.
 
Lesestoff

Hi Sena,

ich würde mich über Deine Meinung freuen. Thao habe ich, ich glaube bis Vierzehn oder Fünfzehn, gelesen.
Kommentiert, dass es so gar nicht meine Welt sei. Deine Sprache und die Plastizität mit der die Gefühlswelten Deiner Protagonisten dargestellt werden haben mich aber fest in ihren Bann gezogen.

Zwei Veröffentlichungen gibt es von mir bislang. Die eine, um mir selbst einen Schubs zu geben, die andere ist ... anders.


https://www.literotica.com/s/die-burg-und-das-gesicht-im-licht

Bin gespannt.
 
@helios53

Ah, okay!
Nun, das habe ich mir nicht wirklich aus den Fingern gesogen, sondern da ist mir ein Artikel in einer Zeitschrift (Illustrierte) in Erinnerung gekommen, den ich vor Jahrzehnten gelesen habe. Da hat eben so eine Frau (Ende 30, ObenOhne-Barfrau in einem dubiosen Nachtlokal) erzählt, dass sie jederzeit damit rechnet, dass einer der Männer, die ihre Finger nicht bei sich behalten können, einmal derart übergriffig wird, dass es auf eine Vergewaltigung hinausläuft. In etwa sagte sie damals: Das Einzige was zählt ist das Überleben, also spiele ich das Ganze immer wieder durch, wie ich mich entspanne, wie ich unterwürfig tue, wie ich ihn machen lasse, wie ich die Schnauze halte und mir versuche, seine besonderen Merkmale zu merken, damit ihn später die Polizei erwischt. Aber Überleben ist das Einzige, was zählt.
Natürlich kann das auch vom Reporter erfunden worden sein, aber ganz unplausibel klingt es nicht. Dachte ich eben.

Und außerdem habe ich das nicht grundlos bei "Humor und Satire" eingeordnet. Für mich war der kleine Gag mit dem "Stumperl" eben der Aufhänger in dieser Szene.

Hi.
Da kann ich dir nur zustimmen.
Ich kenne das Milieu recht gut, da ich (leider) ne Zeit ´hatte, wo ich mich dort aufgehalten habe.
Und für die Frauen ist das wirklich kein Zuckerschlecken.

Ich hab das versucht, in meiner Story "Nutten-Roulette" 01/2 zu verarbeiten.
 
@Sena78

Vielleicht bin ich selbst einfach zu empfindlich was das anbelangt. Kann gut sein.

Hi.
Vergewaltigung ist in der Tat ein heikles Thema.
Aber man sollte nie vergessen, dass das hier Fiction ist.

Ich hab das Thema selbst einmal bearbeitet in "Eine unerwartete Gelegenheit" ("Die besser niemals gekommen wäre"- Untertitel-).
Diese (recht kurze) Story hat hier damals auch ziemlich polarisiert.
Es geht eigentlich nicht um Vergewaltigung, sondern um eine Situation, die einfach aus dem Ruder läuft.
 
Ich weiß nicht, aber ich denke, dieser Post ist da irgendwie untergegangen... Ich weiß nicht, aber ich hab mir den ganzen restlichen Zeugs noch gar nicht durchgelesen. Ich glaube, da ist ein Kommentar im Wesentlichen untergegangen, der war ziemlich weit oben, das ist folgender:

Dennoch hab ich immer wieder bei dir das Gefühl, dass der Höhepunkt deines Schaffens in deinem Kopf rumgeistert.
Du bist spezialisiert auf Erzählungen, zeichne hier Menschen genauer, lass sie miteinander agieren (wie hier die beiden Frauen) und sorge für mehr Tiefe in der Handlung. Ich finde es zum Beispiel schade, dass du keine Situation schilderst, in welcher die Gabe für sie zur Last wird und sie dann die Erleichterung (aus nächster Nähe geschildert) erfährt, indem sie Methoden der Kontrolle findet. Du rufst in den Texten noch nicht all deine Möglichkeiten ab...

Natürlich tut solche Kritik - wenn sie, wie ich meine, genau am Punkt ist - weh. Aber ich meine, dem muss man sich stellen. :rose: Zumindest, wenn man ein besserer Schreiber werden möchte.

Aber man(n) kann das natürlich auch anders sehen... :rolleyes::cattail:
 
Hi Sena,

ich würde mich über Deine Meinung freuen. Thao habe ich, ich glaube bis Vierzehn oder Fünfzehn, gelesen.
Kommentiert, dass es so gar nicht meine Welt sei. Deine Sprache und die Plastizität mit der die Gefühlswelten Deiner Protagonisten dargestellt werden haben mich aber fest in ihren Bann gezogen.

Zwei Veröffentlichungen gibt es von mir bislang. Die eine, um mir selbst einen Schubs zu geben, die andere ist ... anders.


https://www.literotica.com/s/die-burg-und-das-gesicht-im-licht

Bin gespannt.

Erst heute gelesen. Ich werde mich gleich mal dran setzen. Bin gespannt:).
 
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