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Naja, ich bezweifle eigentlich nur, dass ein REHA-Leiter -- neben seiner (eigentlich ohnehin schon unglaublichen wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit) , bei 60h/Woche --- dass der noch nebenbei 2 Leute hier im Forum bei ihren Artikeln "betreuen" würde [noch dazu, wenn er gar net LIT Volunteer Editor ist...] Genau DESWEGEN habe ich ja auch gefragt, um welches Reha-Zentrum es sich handelte:

Ich meine, es könnte sich ja auch um das REHA-Zentrum in NÖ / Österreich Perchtoldsdorf gehandelt haben.... https://www.reha-perchtoldsdorf.at/ (?)
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo du hier einen Widerspruch siehst. Dass jemand neben einer 60-Stunden-Woche bereits zwei Autoren unterstützt, ist für mich eher eine plausible Erklärung dafür, warum er keine Kapazitäten für ein drittes Projekt hat. Und weshalb sollte er dafür Mitglied im Volunteer Editors Program sein müssen? Man kann schließlich auch ganz unabhängig davon anderen Autoren helfen.

Was ich allerdings problematisch finde, ist, dass du seine Angaben nicht nur anzweifelst, sondern jetzt sogar öffentlich nach seinem möglichen Arbeitsplatz suchst. Das halte ich für ziemlich unangemessen, zumal er dir gegenüber keinerlei Rechenschaft über seine beruflichen oder privaten Verpflichtungen ablegen muss.

Du hast ihn um Hilfe gebeten, er hat freundlich abgelehnt und dir sogar noch Alternativen vorgeschlagen. Ich sehe nach wie vor keinen Grund, seine Glaubwürdigkeit deshalb infrage zu stellen.
 
Du hast ihn um Hilfe gebeten, er hat freundlich abgelehnt und dir sogar noch Alternativen vorgeschlagen. Ich sehe nach wie vor keinen Grund, seine Glaubwürdigkeit deshalb infrage zu stellen.

Wo, wie, wann und in welchem ZUsammenhang soll ich jenen 60h-Arbeiter-Reha-Zentrums-Leiter um "Hilfe" gebeten haben? 😱😱😨😰:alien::devilish:

"Hilfe" wofür? Ich weiß net einmal, WOFÜR ich den um Hilfe fragen hätte sollen?

Ich hab nur gesagt, dass der seine Arbeit machen soll, 60h/Woche.... o_O

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Also wenn das tatsächlich so ist, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir dabei helfen könntest, eine meiner Stories auf Englisch zu veröffentlichen....

Ich suche seit Jahren danach, wie ich die eine oder andere meiner auf Deutsch geschriebenen Stories auf die Englischsprachige LIT bringen könnte... 🙂

Thx, LG,
kendra

Du hast Micha gefragt, ob er dich bei einer englischen Veröffentlichung deiner Geschichte unterstützen könnte. Er hat dir freundlich erklärt, warum er dafür keine Kapazitäten hat.

Ob du das nun als Bitte um Hilfe oder als unverbindliche Anfrage bezeichnen möchtest, ändert nichts an meiner eigentlichen Frage: Warum hältst du es für angemessen, daraufhin seine beruflichen Angaben öffentlich anzuzweifeln und nach seinem möglichen Arbeitsplatz zu suchen?

Darauf bist du bisher nicht eingegangen.
 
Du hast Micha gefragt, ob er dich bei einer englischen Veröffentlichung deiner Geschichte unterstützen könnte. Er hat dir freundlich erklärt, warum er dafür keine Kapazitäten hat.

Naja, das ist natürlich in der Zusammenschau nie so gewesen, wie du @millamomud es andeutest. Deine Frage zuerst:


Warum hältst du es für angemessen, daraufhin seine beruflichen Angaben öffentlich anzuzweifeln und nach seinem möglichen Arbeitsplatz zu suchen?

Darauf bist du bisher nicht eingegangen.

Natürlich bin ich nicht darauf eingegangen.
Weil ich das, was/worüber du schreibst, weder für "angemessen" halte, und schon gar nicht suche ich nach irgendwelchen "möglichen Arbeitsplätzen" für irgendwen.... → Du bist aber wirklich gut unterwegs im Fahrwasser von @Zenobit Bist du seine Freundin, oder so? Oder sein zweiter Account?

Was ich aber sehr wohl tue, das ist: Bei wildfremden Leuten, welche ich nur über das Internet kenne (über den Bildschirm, über ein Forum, welches sich LITEROTICA nennt, oder über Instagram, TikTok...), dass ich da nicht jedes geschriebene Wort sofort für bare Münze nehme.

Ich wollte hier aber auch nicht gleich schreiben, dass ich Professorin für vergleichende literarisch-germanistische Wort-Äquinologie bin. Aber natürlich, auf Basis meines professionellen, äquinoctischen Wissens, sollte ich natürlich andere behauptete Qualifikationen auch nicht beeinspruchen.

🤥;)
 
Schauen wir uns den folgenden, von dir formulierten Satz, einmal nach deinem eigenen didaktischen Anspruch an:

Also wenn das tatsächlich so ist, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir dabei helfen könntest, eine meiner Stories auf Englisch zu veröffentlichen....

Zunächst einmal der konditionale Nebensatz:

Wenn das tatsächlich so ist

Du knüpfst diene anschließende Äußerung an eine zuvor genannte Vorraussetzung, vermeintlich Michas Englischkenntnisse beziehungsweise seine Bereitschaft, andere Autoren zu unterstützen.

Dann würde ich mich sehr freuen

Konjunktiv II, hier mit "würde" gebildet. Eine typische Form, um Wünsche und Bitten höflich und indirekt auszudrücken.

Wenn du mir dabei helfen könntest

Noch einmal Konjunktiv II, diesmal von "können."

Und hier wird es besonders schön: Das Vollvberb lautet helfen.
  • Wer soll Helfen? "Du", also Micha.
  • Wem soll geholfen werden? "Mir" also Kendra
  • Wobei soll geholfen werden? "Eine meiner Geschichten auf Englisch zu veröffentlichen."

Grammatisch handelt es sich um eine konditional formulierte Wunschäußerung. Pragmatisch ist es eine indirekte Bitte. Sie muss nicht den Imperativ "Hilf mir!" verwenden, damit ihre Äußerung als Bitte verstanden werden kann.

Das ist übrigens ein geradezu lehrbuchmäßiges Beispiel für einen indirekten Sprechakt im Sinne Searles: Die wörtliche Satzform ist keine Aufforderung, die kommunikative Funktion aber sehr wohl.
Besonders reizvoll finde ich, dass du anschließend bestreitest, überhaupt um Hilfe gebeten zu haben, obwohl du das Verb helfen selbst verwendet hast. Natürlich könntest du argumentieren, du hättest lediglich einen hypothetischen Wunsch geäußert. Nur wäre das eine ziemlich künstliche Trennung zwischen grammatischer Form und kommunikativer Absicht.


Im Übrigen:
Es geht nicht darum, ob du Michas Angaben glauben musst. Natürlich musst du das nicht.

Es geht darum, dass du seine Glaubwürdigkeit öffentlich infrage gestellt und sogar eine konkrete Einrichtung als möglichen Arbeitsplatz genannt hast. Das ist etwas anderes, als für sich selbst skeptisch zu bleiben.

Und ob ich mit Zenobit befreundet bin, hat mit der Frage ebenso wenig zu tun wie deine hypothetische Professur. Ich habe mit ihm hier im Forum weniger interagiert als mit dir.

Ich denke, damit ist mein Einwand hinreichend erklärt.


Edit: Der Vollständigkeit halber hier noch einmal der ursprüngliche Wortlaut, damit die Grundlage der Diskussion auch später nachvollziehbar bleibt.

1791670675130.png
 
Last edited:
Ach, du verwechselst wieder mal Wort- mit Satz-Grammatik...

Also wenn das tatsächlich so ist, dann würde ich...

Dir @milamomud fällt aber nicht auf, dass diese Formulierung ironisch ist... (?)

Zum Vergleich:
Also wenn das tatsächlich so ist, dass die Russen in der Ukraine noch nie ein ziviles Ziel getroffen hätten, dann fresse ich einen Besen.
→ Damit meine ich trotzdem nicht, dass ich im entgegen stehenden Falle, gewisse aus Holz bestehende Boden-Putz-Instrumente essen wollte...

Und jetzt erklär mir noch mal, was der Konjunktiv II ist. Oder, mir noch lieber: erkläre es mir hier:
→ https://forum.literotica.com/threads/kimber-kendras-grammatik-thread.1662044/#post-103755400

Für diese unvergleichliche Grammatik-Perle :heart::rose: würde ich dir sogar noch eine ganze A4-Seite gönnen --
damit du den Platz hast, um zu erklären, was eine
konditional formulierte, pragmatisch gemeinte, indirekte Bitte nicht-imperativer Wunschäußerung ist.... (??)

Grammatisch handelt es sich um eine konditional formulierte Wunschäußerung. Pragmatisch ist es eine indirekte Bitte. Sie muss nicht den Imperativ "Hilf mir!" verwenden, damit ihre Äußerung als Bitte verstanden werden kann.
:ROFLMAO: 🤥 :LOL:
 
Last edited:
Du schreibst, ich würde "wieder mal" Wort- und Satzgrammatik verwechseln. Könntest du mir bitte eine frühere Stelle zeigen, an der ich diese Verwechslung deiner Ansicht nach begangen habe? Und bei der Gelegenheit gerne auch erklären, worin sie in meinem aktuellen Beitrag konkret bestehen soll.

Ich habe ausdrücklich zwischen grammatischer Form und pragmatischer Funktion unterschieden.

PS. Meine urpsrüngliche Frage nach dem Umgang mit Micha bleibt weiterhin unbeantwortet...

PPS. Vielleicht erklärst du mir, was du mit Wortgrammatik eigentlich meinst, in meiner Abhandlung deines Beitrags sehe ich keine Berührungspunkte, außer dass der Konjunktiv II ebenfalls eine morphologische Kategorie ist, die ich ausdrücklich angesprochen habe.
 
Last edited:
Ich habe ausdrücklich zwischen grammatischer Form und pragmatischer Funktion unterschieden.

PS. Meine urpsrüngliche Frage nach dem Umgang mit Micha bleibt weiterhin unbeantwortet...

Naja, was für eine pragmatische Funktion hat meine Aussage: » Also-wenn-das-tatsächlich-so-ist « wohl in Bezug auf deinen Micha? #68
 
PPS. Vielleicht erklärst du mir, was du mit Wortgrammatik eigentlich meinst, in meiner Abhandlung deines Beitrags sehe ich keine Berührungspunkte, außer dass der Konjunktiv II ebenfalls eine morphologische Kategorie ist, die ich ausdrücklich angesprochen habe.

Naja Wortgrammatik ist: Nomen, Substantiv, Adjektiv, Adverb, Präposition, Konjunktion, diese ganzen Sachen halt.... :rose: 📚

Ansonsten verweise ich dich gerne auf meinen neuen Thread hier: https://forum.literotica.com/threads/kimber-kendras-grammatik-thread.1662044/
 
Im gegebenen Gesprächskontext signalisiert die Formulierung Zweifel an der Wahrheit seiner Angaben. Dass ich sie so verstanden habe, hast du anschließend sogar ausdrücklich bestätigt, als du geschrieben hast: "Naja, ich bezweifle eigentlich nur, dass ein REHA-Leiter [...] bei 60h/Woche [...] noch nebenbei 2 Leute hier im Forum [...] betreuen würde."

Damit ist die Frage nach der pragmatischen Funktion für mich eigentlich geklärt.

Was weiterhin offenbleibt, ist meine ursprüngliche Frage: Weshalb hältst du es für angemessen, seine beruflichen Angaben öffentlich infrage zu stellen und nach seinem möglichen Arbeitsplatz zu suchen, nachdem er freundlich erklärt hat, dass er keine weiteren Kapazitäten hat? Du hast dabei sogar eine konkrete Einrichtung als möglichen Arbeitsplatz genannt. Weshalb war das für die Diskussion überhaupt erforderlich?
 
Das ist keine besonders brauchbare Definition von Wortgrammatik, sondern eine unvollständige Aufzählung von Wortarten. Noch dazu sind Nomen und Substantiv hier praktisch synonym.

Ja, sind sie. Aber nicht ganz. Aber egal. Du bist nur auf Konflikt aus.... bist du eigentlich gerade human? oder bist du eine KI?
Natürlich müsstest du wissen, wenn du weißt, was pragmatisch ist, was Wortgrammatik ist....
egal....
ich hab -- pragmatisch, emotional, persönlich -- auch was anderes zu tun, als hier mit KI's rum zu streiten^^ ;p
 
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