Cosy Porn, Sexy Stories, Dirty Art

rumpelstilz said:
Ich habe ihn durchgelesen, aber nicht viel verstanden, ist mir zu kompliziert.
Kann man das nicht verständlicher sagen?
Danke zu dir, Rumpel, dass du den Article gefunden hast. :kiss:

Für alle anderen: man muß diesen Article nicht lesen. Ich glaube auch 99% aller anderen Leser haben ihn nicht verstanden.

Ich glaube dieser Article ist nicht wichtig für unsere Discussion. (Entschuldigung zu goro goro)

Er ist geschrieben von ein überhebliche Journalist der vergessen hat was sein Beruf tut (den Leser „mitnehmen“, beteiligen). Ein Journalist, der eine große Zahl von Büchern listet, mit seiner „Bildung“ angibt, und doch einen Teil dieser Bücher selber nicht gelesen hat. Er wüßte sonst, daß de Sade keine Pornography ist. Nicht für mich und nicht für Rumpel, wie ich weiß. Ich selber habe von de Sade nur „Justine“ und „Juliette“ gelesen und fand es gähnend langeweilig. De Sade wird als Freiheitskämpfer falsch interpretiert ich denke. Aber de Sade ist nichts anderes als was wir hier in Lit’s deutscher Section als „erotic story“ lesen. Nichts.

Das Gipfel seiner (Hettiche) Überheblichkeit ist, daß er eines der wichtigsten Bücher des Abendlandes zitiert ohne es zu nennen (Dante’s „Divine Comedy“)

Ich finde einige basic Irrtümer in diesem Article
#1 Der Glaube man kann in Pornography mehr zeigen als ein Orgasmus.
#2 die lustige Behauptung besonders Frauen haben Pornography geschrieben.
#3 Der Irrtum Pornography sei zu Ende heute.

Mehr als „satt“ gibt es nicht. Mehr als in ein crime story zu lernen wer der murderer ist auch nicht. In ein love story gibt es nicht mehr als „die Helden heiraten“ (am Ende!)
Jedes genre hat seine ultimative Steigerung, Ende.
Und ein Orgasmus ist kein schlechtes Ende. Damit verrät der Autor seine Überheblichkeit.

Ich habe die Überzeugung es gibt kein stärkeres Interesse der Menschheit als Sex. Deshalb wird dieses Thema NIE zu Ende sein. Man wird wieder andere Formen finden der Pornography. Aber zuletzt es bleibt als Gipfel der Orgasmus. Und wer müde ist von Pornography – eine sehr ehrliche Weg an seine Wünsche zu denken – wird wieder „Erotik“ entdecken, die Novelle Cuisine, die angeblich feinere Art. Ich esse gerne Bratwurst am Strassenstand. Manchmal auch Novelle Cuisine.
 
Last edited:
N8Dreams said:
Ich glaube dieser Article ist nicht wichtig für unsere Discussion. (Entschuldigung zu goro goro)
Ich fand auch nicht den kompletten Artikel interessant. Deswegen habe ich nur einen Absatz zitiert.
Soweit ich es verstanden habe, ist laut Hettchers Meinung ein Ende der (gehobenen) Pornographie in Sicht, da die Darstellung von Sexualität inzwischen zu verbreitet ist. Dieses Überangebot an Sex hat eine veränderte Behandlung von Sexualität in der Literatur, eben die titelgebende "neue Keuschheit", zur Folge.
Zur Imagination in literarischen Texten: Texte sind Tinte auf Papier (oder, in unserem Fall, Pixel auf Bildschirmen). Daher ist alles, was sie erzeugen, imaginär, d.h. der Leser muß es in seinem Kopf konstruieren. Das ist der große Unterschied zur Bildpornographie. Die "Herrschaft der Fiktion über den Leser" ist der großartige Effekt, daß unsere Wörter eine physische Reaktion beim Leser hervorrufen können, was ja wohl auch ein Ziel unserer Geschichten ist (zumindest ist es mein Ziel).
 
goro goro said:
Ich fand auch nicht den kompletten Artikel interessant. Deswegen habe ich nur einen Absatz zitiert.
Soweit ich es verstanden habe, ist laut Hettchers Meinung ein Ende der (gehobenen) Pornographie in Sicht, da die Darstellung von Sexualität inzwischen zu verbreitet ist. Dieses Überangebot an Sex hat eine veränderte Behandlung von Sexualität in der Literatur, eben die titelgebende "neue Keuschheit", zur Folge.
Zur Imagination in literarischen Texten: Texte sind Tinte auf Papier (oder, in unserem Fall, Pixel auf Bildschirmen). Daher ist alles, was sie erzeugen, imaginär, d.h. der Leser muß es in seinem Kopf konstruieren. Das ist der große Unterschied zur Bildpornographie. Die "Herrschaft der Fiktion über den Leser" ist der großartige Effekt, daß unsere Wörter eine physische Reaktion beim Leser hervorrufen können, was ja wohl auch ein Ziel unserer Geschichten ist (zumindest ist es mein Ziel).

Hallo goro goro,

was versteht er denn unter "gehobener" Pornographie? Ich habe bislang vergeblich danach gesucht, die "Mutzenbacher" ist genauso Schrott wie "Fanny Hill" und de Sade (da quäle ich mich gerade durch) ist eigentlich nicht das, was ich als Pornographie bezeichnen würde.
Ich würde doch mal behaupten, daß es gute und schlechte Pornographie zu allen Zeiten gegeben hat, der öffentliche Umgang damit hat sich je nach Kultur geändert.
Außerdem muß man beachten, daß man(n) heute zur DVD greifen kann, früher konnte man nur lesen.
 
Break

Ich glaube es ist an der Zeit zu trennen zwischen Film und geschriebener Pornography. Wir können hier nur diskutieren über das Wort.
 
ehrlich gesagt habe ich bisher noch fast keine pornographischen Bücher gelesen... abgesehen von den angeblich erotischen Texten von Vargas Llosa, und von Paolo Coelho, die ich beide nervig und langweilig fand...
 
Munachi said:
ehrlich gesagt habe ich bisher noch fast keine pornographischen Bücher gelesen... abgesehen von den angeblich erotischen Texten von Vargas Llosa, und von Paolo Coelho, die ich beide nervig und langweilig fand...
nun, wir kommen zurück was pornography ist. Ich habe sehr gerne gelesen alles von Anis Nin..........

Aber..........ist das Pornography????????

Ich kann gerne ein paar Seiten hier einstellen.......
 
Last edited:
N8Dreams said:
nun, wir kommen zurück was pornography ist. Ich habe sehr gerne gelesen alles von Anis Nin..........

Aber..........ist das Pornography????????

Ich kann gerne ein paar Seiten hier einstellen.......

Ja, tu das nur, ich würde gerne mal wiisen was Gute Pronographie ist, wie schon geschrieben: Ich habe bislang noch nichts davon entdeckt.. (als Buch)
 
rumpelstilz said:
Ja, tu das nur, ich würde gerne mal wiisen was Gute Pronographie ist, wie schon geschrieben: Ich habe bislang noch nichts davon entdeckt.. (als Buch)
Du willst als download file ich vermute?
 
Anais Nin Diaries

I found this one by a quick look, out of her diaries:


"The small woman pretended to be asleep. The big woman took the smaller woman from behind, gently and softly. As they demonstrate they make humorous remarks. It is all bantering and mockery of love until... The small woman has been lying on her back with her legs open. The big woman removed the penis and kissed the small woman's clitoris. She flicked her tongue over it, carressed it, kissed. The small women's eyes closed and we could see she was enjoying it. She began to moan and tremble with pleasure. She offered to our eyes her quivering body and raised herself a little to meet the voracious mouth of the bigger woman. And then came the climax for her and she let out a cry of joy. Then she lay absolutely still. Breathing fast. A moment later they both stood up, joking, and the mood passed.
I feel that when Henry talks to me he seeks another language. I feel him evading the words which come easier to his lips and searching for more subtle tones. I feel I have taken him into a new world. He walks cautiously into it, gently.
I said to him: "Don't think that when I talk so much about beauty and poetry in relation to June that I am merely trying to romanticize, to make it all appear innocent or ideal. I am only trying to describe feelings which are not simple to describe. For you the sexual act is everything. But sometimes the sense can make a great deal of the mere touch of a hand.""
 
Nice Quote

It is the function of art to renew our perception. What we are familiar with we cease to see. The writer shakes up the familiar scene, and, as if by magic, we see a new meaning in it.
Anais Nin
 
rumpelstilz said:
Vielleicht könntest du den article scannen und hier anhängen?


Der Artikel ist im Internet:
www.hettche.de/essays/pornographie.htm

Ich habe ihn durchgelesen, aber nicht viel verstanden, ist mir zu kompliziert.
Kann man das nicht verständlicher sagen?

Jetzt wollte ich, um mitreden zu koennen, den Link aufrufen. Bekomme aber nichts. Liegt das an meiner Firewall, bin ich zu bloed oder ist das ganz einfach mittlerweile aus dem Netz genommen ?
 
Rex1960 said:
Jetzt wollte ich, um mitreden zu koennen, den Link aufrufen. Bekomme aber nichts. Liegt das an meiner Firewall, bin ich zu bloed oder ist das ganz einfach mittlerweile aus dem Netz genommen ?
Das link geht nicht mehr.
Willst du den Article?
 
Back to Topic:

N8 hat am Anfang eine paar Fragen gestellt.

Warum schreiben wir?

Ich denke das ist eine gute Frage, die eigentlich nur jeder für sich allein beantworten kann. Der eine schreibt, weil er sich mitteilen will. Der andere einfach nur, um seine Probleme besser zu bewältigen. Wieder ein anderer um Erlebtes besser verarbeiten zu können. Und wieder andere schreiben, um anderen eine Freude zu machen, weil sie denken das die vielleicht Spaß haben eine derartige Geschichte zu lesen. Nicht alle diese Personen fangen an zu schreiben, um es anderen zugänglich zu machen. Und dennoch setzen sie sich hin und bringen Gedanken, Ideen oder Erlebnisse zu Papier.

Für wen schreiben wir?

In diese Kategorie fallen die Schreiber, die anderen ihre Gedanken mitteilen wollen. Die Frage die sich stellt, ist die, ob jemand vorher Überlegungen dieser Art anstellt. Ich behaupte einfach mal "Ja". Niemand beginnt zu schreiben ohne sich vorher im klaren darüber zu sein, wen er mit seiner Geschichte erreichen will. Sind es Kinder oder Erwachsene? Sind es Heteros oder Homosexuelle? Sind es Männer oder Frauen oder gar beide? Sind es Junge oder Alte? Diese Aufzählung ist beliebig erweiterbar.

Ich denke, diese Überlegung ist im Vorfeld sicherlich wichtig. Wichtiger aber erscheint mir eine Frage, nach Fertigstellung einer Geschichte zu sein.

Habe ich die Zielgruppe, die ich mir vorher ausgesucht habe, auch wirklich erreicht?

Wenn ich beginne eine Geschichte für Kinder zu schreiben und verfasse am Ende eine medizinische Abhandlung über die Bauchspeicheldrüse, dann habe ich mit Sicherheit etwas verkehrt gemacht. Das ist objektiv einfach zu beurteilen. Schwieriger wird die Frage bei den hier vorliegenden Geschichten.

Sich einfach hinzustellen und zu sagen das ist "Pornographie" (ob gute oder schlechte lasse ich mal dahingestellt) oder das ist Erotik, ist eigentlich zweitrangig. Mir kann die Geschichte gefallen oder aber auch nicht. Wenn sie mir gefällt - okay. Wenn sie mir nicht gefällt, muß ich mich aber auch fragen lassen, gehöre ich überhaupt zu der Zielgruppe, die sich der Autor vorher überlegt hat. Offenbar doch nicht.

Darf ich mich dann jetzt hinstellen und sagen "Hey, das ist eine schlechte Geschichte!"? Darf ich meinen Geschmack als Messlatte an die Geschichte anlegen? Ich denke "Nein!" beurteilen sollte das nur derjenige der zur Zielgruppe gehört. Gehöre ich zur Zielgruppe, dann habe ich Vergleichsmöglichkeiten und kann sagen das Thema ist gut oder das Thema ist schlecht verarbeitet worden.

Das waren auf die schnelle mal ein paar Gedanken. Vielleicht Grundlage einer weiteren Diskussion.
 
Last edited:
Kluge Fragen.

ich denke zum Schreiben gehört ein Quantum Exhibitionismus - zumindest zum publizieren, wo auch immer.
Damit kommen alle Motive zum tragen, die für Exhibitionismus ursächlich sein mögen.
Ob ich meine Zielgruppe erreicht habe, hier bei Lit, sehe ich am voting und sofern jemand seine allgemeine Faulheit überwindet, auch an Kommentaren.

Ich stimme allerdings mit einigen meiner Vorredner überein, daß es durchaus kriterien für die Qualität einer Story gibt.

Auch die Bildzeitung wird durch ihre Auflage nicht besser.
 
Dirty Talk said:
Darf ich mich dann jetzt hinstellen und sagen "Hey, das ist eine schlechte Geschichte!"? Darf ich meinen Geschmack als Messlatte an die Geschichte anlegen?
Ich denke: "Ja!" Welcher Maßstab soll sonst gelten? Sicherlich gibt es leserbezogene Unterschiede (deswegen gibt es hier ja so viele verschiedene Kategorien), aber eine schlechte Geschichte ist einfach eine schlechte Geschichte, egal, welcher Fetisch bedient wird.
 
RussMeyer said:
Kluge Fragen.

ich denke zum Schreiben gehört ein Quantum Exhibitionismus - zumindest zum publizieren, wo auch immer.
Damit kommen alle Motive zum tragen, die für Exhibitionismus ursächlich sein mögen.
Ob ich meine Zielgruppe erreicht habe, hier bei Lit, sehe ich am voting und sofern jemand seine allgemeine Faulheit überwindet, auch an Kommentaren.

Ich stimme allerdings mit einigen meiner Vorredner überein, daß es durchaus kriterien für die Qualität einer Story gibt.

Auch die Bildzeitung wird durch ihre Auflage nicht besser.

Ich weiss nicht, ob ich Deiner Exhibitionismus-Theorie folgen kann, da ich selbst noch nichts geschrieben habe. Meine eine Uebersetzung, die ich mal fabriziert habe, zaehle ich jedenfalls nicht dazu.

Ich selbst trage mich aber schon laenger mit dem Gedanken, eine Story zu schreiben (Danke, Lit, fuer diese Anregung :rolleyes: ) aber die Qualitaetsansprueche, die hier im Deutschen Segment gestellt wurden, halte ich fuer uebertrieben. Wir sind doch hier alle Amateure, gehe ich mal von aus.

Vielleicht sollten wir alle lernen, besser mit Kritik umzugehen. Nach meinem Eindruck haben die Amerikaner weniger Probleme damit.
 
Ich denke, der eigene Geschmack ist das eine Kriterium. Es gibt Storys, die mag man einfach, andere findet man zum Kotzen - wovon es im deutschen Lit genügend Beispiele gibt.

Daneben gibt es mit Sicherheit objektive Kriterien, weiter oben sind schon einige davon gelistet.

Stil, Wortwahl, Plot, um nur einige zu nennen.
 
Rex1960 said:
Ich weiss nicht, ob ich Deiner Exhibitionismus-Theorie folgen kann, da ich selbst noch nichts geschrieben habe. Meine eine Uebersetzung, die ich mal fabriziert habe, zaehle ich jedenfalls nicht dazu.

Ich selbst trage mich aber schon laenger mit dem Gedanken, eine Story zu schreiben (Danke, Lit, fuer diese Anregung :rolleyes: ) aber die Qualitaetsansprueche, die hier im Deutschen Segment gestellt wurden, halte ich fuer uebertrieben. Wir sind doch hier alle Amateure, gehe ich mal von aus.

Vielleicht sollten wir alle lernen, besser mit Kritik umzugehen. Nach meinem Eindruck haben die Amerikaner weniger Probleme damit.
Wenn ich diesen Thread richtig verfolgt habe, geht es im wesentlichen um Kriterien für schlechte Storys. Was gut ist, ist weit schwerer zu definieren.
Sich über schlechte Storys aufzuregen, halte ich für legitim.
 
goro goro said:
Ich denke: "Ja!" Welcher Maßstab soll sonst gelten? Sicherlich gibt es leserbezogene Unterschiede (deswegen gibt es hier ja so viele verschiedene Kategorien), aber eine schlechte Geschichte ist einfach eine schlechte Geschichte, egal, welcher Fetisch bedient wird.

Da gebe ich Dir Recht, goro. Der entscheidende Punkt ist doch aber der, dass wir uns jetzt hier hinstellen und fordern, es sollen nur noch "gute" Geschichten veroeffentlicht und die "schlechten" vorab aussortiert werden. Ich hielte das fuer grundsaetzlich falsch.

Aus Sicht der Anbieter dieses Portals bedient jede Geschicht auf irgendeine Art und Weise das Gesamtinteresse an Vielfalt. Ich halte das persoenlich fuer richtig.

Aus Sicht der Autoren bietet gerade dieses Portal Entfaltungsmoeglichkeiten, die m.E. einmalig sind. Und der Autor, der ein Interesse daran hat, sich zu verbessern, ist froh, auch mit einer nicht ganz so gelungen Story starten zu koennen und dann, im Laufe der Zeit und nachdem er Tips und Kritiken verarbeitet und umgesetzt hat, zu wachsen. Ich halte das fuer sehr gut.

Aus Sicht der Leser ist es jederzeit moeglich, sich die Geschichten herauszusuchen, die ihm persoenlich gefallen. Ob das nun thematisch begruendet ist, weil er einen bestimmten Fetisch bevorzugt, ein bestimmtes Genre lieber liest oder ein bestimmtes Szenario erotischer findet, ist doch voellig unerheblich. Er allein, der "muendige" Konsument entscheidet. Gefaellt ihm eine Geschichte nicht, zwingt ihn niemand, weiterzulesen. Basta.

Verbleibt lediglich das Problem, aus dem Riesenangebot (der deutsche Bereich ist ja noch vergleichsweise ueberschaubar) die "guten" Geschichten herauszufiltern. Die Muehe wird uns hier nicht abgenommen.

Und das ist letztlich, so glaube ich, der Grund fuer dies Gemurre nach "guten" Geschichten.
 
Nein.

Selbst Literotica stellt gewisse Minimal-Ansprüche. Warum wohl?

Der Unterschied ist, daß man als Leser in gewisser Weise "passiver Konsument" ist, der zumindest einige Zeilen lesen MUSS, um zu wissen, was er vor sich hat. Man kann nicht aktiv entscheiden, was man konsumiert. So mancher Mist wird einem aufgezwungem.

Irgendwo weiter oben war ein guter Vergleich mit einem Konzert und Amateuermusik. Ich sehe das genauso.

Es heißt auch nicht "Writers Playground" sondern Lit-EROTICA
 
Last edited:
Rex1960 said:
Der entscheidende Punkt ist doch aber der, dass wir uns jetzt hier hinstellen und fordern, es sollen nur noch "gute" Geschichten veroeffentlicht und die "schlechten" vorab aussortiert werden. Ich hielte das fuer grundsaetzlich falsch.
Ich ebenso. Gerade die von dir erwähnte Möglichkeit der Autoren, sich zu entwickeln und zu verbessern unter der Anteilnahme der Öffentlichkeit ist es, was mich dazu bringt, hier zu schreiben. Wenn ihr eine schlecht Geschichte lest - entspannt euch und drückt den "Go back"-Button (meist oben links im Browser). Das tut nicht weh, ich versprech's.
 
RussMeyer said:
Nein.

Selbst Literotica stellt gewisse Minimal-Ansprüche. Warum wohl?

Der Unterschied ist, daß man als Leser in gewisser Weise "passiver Konsument" ist, der zumindest einige Zeilen lesen MUSS, um zu wissen, was er vor sich hat. Man kann nicht aktiv entscheiden, was man konsumiert. So mancher Mist wird einem aufgezwungem.

Irgendwo weiter oben war ein guter Vergleich mit einem Konzert und Amateuermusik. Ich sehe das genauso.

Es heißt auch nicht "Writers Playground" sondern Lit-EROTICA

Aber wir sind hier doch bei Amateurmusik, oder irre ich mich da ?

Wenn ich in einen Buchladen oder in eine Buecherei gehe, um mir etwas zur Entspannung oder interessehalber zum Lesen auszusuchen, dann bin ich doch auch mehr oder weniger gezwungen, die Klappentexte zu lesen oder aber eine kurze Leseprobe vorzunehmen. Was ist daran verkehrt.
Natuerlich kann ich auch auf Rezensionen im Feuilleton warten oder die vielen Bestsellerlisten anschauen um dann das zu nehmen, was vielen anderen vorher scheinbar gefallen hat. Wo ist das Problem ?

Lit bietet diese Moeglichkeit rein technisch ueber Bestenlisten. Man kann sich nur die neuesten Veroeffentlichungen anschauen, anlesen und wieder wegclicken, wenn es nicht gefaellt. Wenn Dir ein bestimmter Autor gefallen hat, kannst Du explizit nach weiteren Werken von ihm suchen. Das duerfte also auch kein Problem sein.


Du hast voellig recht, es heisst "Lit-Erotica" aber es heisst eben nicht "only the best"
 
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