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Old 02-07-2013, 12:17 PM   #1
kater001
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Ich gebe Dir inhaltlich Recht. Juristisch wird sich zeigen, ob das Urteil auch in der Revision hält. Es stützt sich darauf, dass der Vater den Mord nicht verhindert hat. Besser wäre es gewesen, wenn die Urteilsbegründung das enthalten hätte, was wohl tatsächlich war: Der Vater hat den Mord in Auftrag gegeben. Einen Mord bloß nicht zu verhindern, das könnte in einer Revision möglicherweise als "unterlassene Hilfeleistung" interpretiert werden, mit entsprechend geringerer Strafe. Das, was hier passiert ist, war aber ein Auftragsmord bzw. Mordkomplott.

Last edited by kater001 : 02-08-2013 at 11:29 AM.
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Old 02-08-2013, 08:34 AM   #2
luesker
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Richtig, ich kann kater001 da nur zustimmen. Als Staatsanwalt hätte ich eine zusätzliche Anklage wegen Anstiftung zumindest geprüft. Fällt die bei Gericht durch, bleibt wenigstens noch der andere Tatbestand. Aber was der Staatsanwalt nicht anklagt, kann das Gericht auch nicht verurteilen.

Integration muss man wollen. Andernfalls sollte Staat und Gesellschaft eben nachhelfen. Klar ist für mich, dass die linke Multikultiromantik definitiv gescheitert ist.
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Old 02-08-2013, 09:24 AM   #3
Polarbear57
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Dazu passt folgender Link

http://www.morgenpost.de/berlin-aktu...Sueruecue.html
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Old 02-08-2013, 11:29 AM   #4
kater001
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Interessant ist auch folgender Beitrag:
http://www.shortnews.de/id/1008842/e...nde-kritisiert

Da gibt es doch tatsächlich Menschen, die eine - sagen wir einmal neutral - Tötung mittels Kopfschüssen als "Unfall" bezeichnen.
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Old 02-09-2013, 05:57 AM   #5
luesker
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Man sollte zwar Einwanderern gegenüber eine gewisse Toleranz aufbringen. Aber Toleranz gegenüber Intoleranten ist verfehlt. Ich habe mal irgendwo den Satz "Fordern und fördern" in diesem Zusammenhang gelesen. Einerseits muss man Menschen aus anderen Kulturen ein Stück weit entgegenkommen, aber ihnen auch von Anfang an klarmachen, dass wer hier (ich meine jetzt Westeuropa generell) leben will, sich an unsere Regeln halten muss. Das gilt nicht nur für die (Straf)gesetze, sonden überhaupt grundsätzlich. Also etwa Anerkennung der Gleichstellung der Geschlechter oder der Respekt für die Entscheidung einer jungen Frau, die sich nicht vorschreiben lassen will, wen sie liebt und wen nicht.

Neben der Bestrafung finde ich überdies, dass solche Herrschaften (es sind ja meist Männer) nach Verbüssung des Knastes konsequent ausgeschafft gehören - retour ins Herkunftland. Wer in solch krasser Weise gegen die Gastfreundschaft verstösst, hat hier nichts mehr zu suchen.
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Old 02-09-2013, 07:25 PM   #6
Erpan
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Originally Posted by luesker View Post
Klar ist für mich, dass die linke Multikultiromantik definitiv gescheitert ist.
Ah ja? Woran lässt sich das festmachen? An diesem Urteil oder an der Tatsache, dass immer wieder „Ehrenmorde“ passieren?

Zu deiner Information – Zitat:

Die Auswertung des ethnischen und Migrationshintergrunds ergab den eindeutigen Befund, dass fast alle Täter außerhalb Deutschlands geboren wurden (91 %) und keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen (92 %). Nur 9,2 Prozent der Täter waren Migranten der zweiten Generation, d. h. sie wurden in Deutschland geboren. Unter den Geburtsländern der Täter nahm die Türkei mit 63 % die Spitze ein, danach folgten arabische Länder (14 %), Albanien und Länder des ehemaligen Jugoslawien (8 %) sowie Pakistan und Afghanistan mit 6 %. Ein einziger Täter war ethnischer Deutscher: ein Auftragsmörder, der von einem jesidischen Kurden bezahlt wurde.

Eine rechtssoziologische Studie von Dietrich Oberwittler und Julia Kasselt widerlegte die verbreitete ausschließliche Assoziation des Phänomens der Ehrenmorde mit dem Islam. Es hängt vielmehr mit bestimmten Traditionen in den Herkunftsgebieten der Familien zusammen. Eine Mehrzahl der Täter stammte aus Ostanatolien. Darunter waren sowohl ethnische Türken, als auch Kurden, darunter Jesiden, sowie syrisch-orthodoxe Aramäer*. Die Auswertung der Geburtsorte der Täter ergab eine auffällige Häufung westlich des Vansees.


* syrisch-orthodoxe Aramäer sind Christen.
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Old 02-13-2013, 10:57 AM   #7
dutchrain
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Originally Posted by Erpan View Post
Ah ja? Woran lässt sich das festmachen? An diesem Urteil oder an der Tatsache, dass immer wieder „Ehrenmorde“ passieren?

Zu deiner Information – Zitat:

Die Auswertung des ethnischen und Migrationshintergrunds ergab den eindeutigen Befund, dass fast alle Täter außerhalb Deutschlands geboren wurden (91 %) und keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen (92 %). Nur 9,2 Prozent der Täter waren Migranten der zweiten Generation, d. h. sie wurden in Deutschland geboren. Unter den Geburtsländern der Täter nahm die Türkei mit 63 % die Spitze ein, danach folgten arabische Länder (14 %), Albanien und Länder des ehemaligen Jugoslawien (8 %) sowie Pakistan und Afghanistan mit 6 %. Ein einziger Täter war ethnischer Deutscher: ein Auftragsmörder, der von einem jesidischen Kurden bezahlt wurde.

Eine rechtssoziologische Studie von Dietrich Oberwittler und Julia Kasselt widerlegte die verbreitete ausschließliche Assoziation des Phänomens der Ehrenmorde mit dem Islam. Es hängt vielmehr mit bestimmten Traditionen in den Herkunftsgebieten der Familien zusammen. Eine Mehrzahl der Täter stammte aus Ostanatolien. Darunter waren sowohl ethnische Türken, als auch Kurden, darunter Jesiden, sowie syrisch-orthodoxe Aramäer*. Die Auswertung der Geburtsorte der Täter ergab eine auffällige Häufung westlich des Vansees.


* syrisch-orthodoxe Aramäer sind Christen.
All die Täter haben sich nicht erfolgreich integriert.
All diejenige die (noch) an dem Konzept 'Ehrenmord' festhalten, haben sich nicht erfolgreich integriert.
Mord ist in D verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Gleich ob der Mord aus Gewinnsucht, Eifersucht, Ehrverletzung oder aus Lust am töten begangen wird.

Das sollte man wissen, wenn man in D lebt.

Da ist es völlig uninteressant ob die Täter in D, in Westeuropa oder sonstwo geboren sind.
Sie haben sich nicht erfolgreich integriert.
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Old 02-13-2013, 01:08 PM   #8
Erpan
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Originally Posted by abcoflove View Post
Man kann es drehen und wenden wie man will: Probleme gibt es vor allem mit Migranten muslimischen Glaubens;
Das mit der mangelnden Integration betrifft nicht nur Muslime, das ist ein Phänomen, das weltweit zu beobachten ist – siehe z.B. Little Italy, Chinatown in New York, oder auch die Siebenbürger Sachsen und die Donauschwaben in Rumänien. Die letzteren haben sich auch nach 200 Jahren nicht integriert. Die Folge: Ohne Bindung zu den Rumänen und dem rumänischen Staat sind sie ab den 80er Jahren beinahe alle wieder nach Deutschland zurückgewandert.

Wie übrigens auch die sogenannten Wolga-Deutschen und „Deutsche“ aus Sibirien und Kasachstan. Diese sogenannten Spätaussiedler aus Russland stellen den größten Teil der Immigranten der letzten beiden Jahrzehnte dar: 1,6 Millionen seit 1990.

Weil die Familien seit Generationen in Russland lebten, können vor allem die jüngeren kaum Deutsch. Trotzdem bekamen sie sofort einen deutschen Pass. Es verwundert nicht, dass es aufgrund der Sprachprobleme größere Schwierigkeiten bei der Integration gibt. Aber davon wird kaum gesprochen – Zitat:

Auch wenn sie einen deutschen Pass besitzen, haben die meisten der Russlanddeutschen mehr oder weniger große Anpassungsprobleme. Sie sind Immigranten – mit 2,4 Millionen die größte Minderheit in Deutschland, noch vor den Türken. Sie stellen eine vergleichsweise junge Bevölkerungsgruppe dar, und weil sie nicht wählerisch sind, sind die Russlanddeutschen seltener arbeitslos als alteingesessene Bundesbürger. Einem kleinen Teil, jungen Männern vor allem, ist die Integration nicht gelungen; einige von ihnen sind bedrohlich ins Abseits geraten und mit Gewalt- und Diebstahldelikten, mit Drogen- und Alkoholexzessen auffällig geworden.


Man sieht: Mit einem kleinen Teil der jungen Männer gibt es halt Schwierigkeiten – ob sie Christen oder Muslime sind, ist zweitrangig. Das haben sie wohl Testosteron zu verdanken.
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Old 04-28-2013, 05:04 AM   #9
Aleksana
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Das waren Jesiden (Moslems nennen die Teufelsanbeter)

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Originally Posted by abcoflove View Post
Da ich keinen der früheren "Islam/Islamismus-Threads" mehr finde, eröffne ich für dieses Thema einen neuen Thread.

Vor 2 Tagen gab es in Deutschland ein wegweisendes Urteil, das hoffentlich Schule machen wird: Erstmals wurden bei einem sogenannten "Ehrenmord" nicht nur die Täter verurteilt (die beiden Brüder der Kurdin Arzou Ö;

Allerdings eignet sich der Fall kaum als Beitrag zur Islamismusdebatte.

Weil ihre Familie nämlich Jesiden sind
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Old 06-03-2013, 05:08 AM   #10
Peter_Carsten
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Hallo,

inzwischen kann ich keine überwiegende Mehrheit mehr gegen Threads mit der Thematik "Islam" feststellen.

Dementsprechend habe ich den Thread zurück verschoben.

Ich möchte ausdrücklich angesichts der besonderen Sensibilität des Themas darum bitten, hier nicht "blind" fremdenfeindliche (Stammtischparolen) zu posten.

Auch wenn bei LIT das FreeSpeech gilt, so bin ich doch von Laurel berechtigt nach eigenem Ermessen Threads bzw. Postings in das "absolute FreeSpeech"-Board zu verschieben - wodurch das FreeSpeech trotzdem gewährleistet wird, da die Beiträge nach wie vor öffentlich lesbar sind.

Manch einer, der vehement gegen Islam-Threads war und jetzt sauer & enttäuscht ist möge sich selbst bitte fragen, inwieweit er noch aktiv im Forum mitgemacht hat. Einserseits ein bestimmtes Thema abzulehnen, andererseits aber gar nicht mehr mitzumachen, dann gibt es auch keinen Grund sich zu beschweren. Ich sage nicht das die nachfolgend genannten allesamt gegen solche Threads waren, aber vom CdF z.B. sind momentan nur noch FreddyKrueger, klara18, Leonie und ansonsten die nicht-fraktionszugehörige LittleHolly, KrystanX und andere (neue) aktiv am posten. Das ist schlichtweg keine klare Mehrheit mehr.

LG, Peter
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Old 06-03-2013, 05:44 AM   #11
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Exclamation Der Fall "Arzou Ö" - Ein wegweisendes Urteil

Es war doch zu erwarten, dass die Blase irgendwann platzt,
nee nee, ich sage das nicht bösartig, ich sage das als alter
Litser, der hier bereits einiges erleben durfte.

Betreff Islamthreads:
Abgesehen von den Aufständen in 48 türkischen Städten
ist die islamische Welt -Syrien ausgenommen- im Lot.
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Old 06-03-2013, 06:00 AM   #12
kimber22
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Also mein Punkt ist: Ich würde es Moslems einfach frei stellen, ob sie bei einem Vergehen nach österreichischem/deutschem Recht (BGB/ABGB), beurteilt werden wollen, oder ob sie ihr islamisches Recht (Scharia) haben wollen.

Und wenn das eine oder das andere bei uns nicht geht, dann würd ich einfach vorschlagen, fliegen wir die Leute doch einfach in den Iran. Dort können sie sich dann in vollem Glauben alldem widmen, was der allmächtige, allwissende und allweise Allah für sie vorgesehen hat...

Last edited by kimber22 : 06-03-2013 at 06:05 AM.
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Old 06-03-2013, 06:37 AM   #13
KrystanX
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Originally Posted by kimber22 View Post
Also mein Punkt ist: Ich würde es Moslems einfach frei stellen, ob sie bei einem Vergehen nach österreichischem/deutschem Recht (BGB/ABGB), beurteilt werden wollen, oder ob sie ihr islamisches Recht (Scharia) haben wollen.

Und wenn das eine oder das andere bei uns nicht geht (zum Beispiel hacken wir hier in Mitteleuropa nur noch selten Hände mehr ab...), dann, würd ich mal sagen: Fliegen wir die Leute einfach in den Iran. Dort tun sie wenigstens noch, was der allmächtige, allwissende und allweise Allah vorgeschrieben hat...
Kimber, das Problem daran ist weniger, dass es soetwas wie die Sharia gibt, die ja letztlich nur ein auf dem Codex Hammurapi basieren Rechtssammlung ist. So, wie z.B. in Deutschland immer noch Spuren germanischen Stammesrechts zu finden sind. Der Unterschied ist, das wir dank der Napoleonisch Zeit eine Zerschlagung der alten Strukturen erleben durften, während wir gleichzeitig seit dem 13. Jahrhundert einen Aufbau einer Bürgerschicht erlebten durften. Teilweise hatte das aber auch andere Auswirkungen. Wenn man daran denkt, dass z.B. in der Schweiz bis in die 1980er Jahre noch Zwangsabtreibungen und Sterilisationen bei Frauen durchgeführt wurden, die als "asozial"(weil unverheiratet und nicht in einer festen Partnerschaft lebend) galten, von den Grausamkeiten der Nazizeit mal ganz zu schweigen, sollte man zumindest nicht auf einem ganz so hohen Ross sitzen.

Der Grundfehler in unserer Betrachtung der islamischen Länger liegt ja letztlich in der undifferenzierten Betrachtungsweise aller Staaten. So wird Iran und Saudiarabischen, Türkei, Afghanistan und Marokko gerne mal in einen Topf geworfen, und die Forderungen einzelner Gruppen nach dem Wunsch der dortigen Völker verstanden. Das ist ähnlich als, wenn man, was viele gemacht haben, was nur gerade in den Medien nicht so aktuell ist, das Christentum für den Genozied an den Indianern, Hexenverfolgung, die Sklaverei der Schwarzafrikaner und die Internierung der Aborigines verantwortlich macht. Ja, es hatte eine Rolle gespielt, aber es waren eher die Menschen, die ihren Glauben als Rechtfertigung nutzten, und nicht die Religion, die ihnen das vorschrieb.
Letztlich leiden aber alle diese Länder unter einem Fluch. Und der hat nichts mit ihrer Religion, sondern Primär mit der jüngeren Geschichte zu tun. Zum Teil großteil sind es sehr arme Länder, die immer noch an den Folgen des Kolonialismus leiden, Länder ohne eine ausreichen große, gebildete Bürgerschicht, die von westlich gestützten Diktatoren ebenso verfolgt wurde, wie sie jetzt von den islamistischen Fanatikern abgelehnt wird.
Und unsere Medien fokussiert sich halt primär auf die Schreckensnachrichten aus jenen Ländern und weniger auf die "Erfolge".

In meinen Augen ist die größte Gefahr der Sharia in Mitteleuropa die, dass es auch hier Menschen(Christen) gibt, die ein ähnlich veraltetes und antihumanistisches Weltbild haben. Ich erinnere da an einen Bischof Richard Williamson von der Piusbruderschaft. Diese, und andere extreme Gemeinschaften wie z.B. Opus Dei, die unteranderem auch Leute in der Spitze der CSU haben, sind durchaus mit vielen dieser extremistischen Islamschulen vergleichbar. Der einzige Vorteil denn wir in Mitteleuropa haben ist das breite Bürgertum und eine große Säkularisierung der Bevölkerung, so dass Forderungen und das eindeutig verfassungsfeindliche Gedankengut dieser christlichen Glaubensrichtungen nicht weiter auswirkt. Trotzdem, man sollte sie nicht unterschätzen, denn man hat ja in den USA gesehen, wie weit der Einfluss von Kreationisten gehen kann, die eine Antisäkularisierung herbeiführen wollen.

In diesem Sinne: Adlerauge sei wachsam. Egal gegenüber welcher Religion, oder Idiologie.

Da fällt mir wieder ein schönes Lied ein: http://www.youtube.com/watch?v=8W-IbNItrXU
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Last edited by KrystanX : 06-03-2013 at 09:19 AM.
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Old 06-03-2013, 03:34 PM   #14
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Lange Rede, kurzer Sinn:

Der Islam ist keine Religion,
der Islam ist eine Ideologie.
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Old 06-03-2013, 04:30 PM   #15
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Originally Posted by Polarbear57 View Post
Lange Rede, kurzer Sinn:

Der Islam ist keine Religion,
der Islam ist eine Ideologie.
Die islamische Religion ist definitiv eine Ideologie, aber auf der anderen Seite kann man jede Ideologie im Sinne von Weltanschauung auch als Religion erfassen. Da sind sich die Begriffe Weltanschauung, Religion und Ideologie in ihrer Bedeutung zu ähnlich. Grundsätzlich hat jede größere monotheistische Religionsgemeinschaft mit Missionierungsgedanken einen Ideologischen Überbau und einen autoritären Führungsanspruch, der dem Prinzip einer freiheitlich demokratischen Grundordnung widerspricht, sofern man die Thesen dieser Religionen wörtlich auf den Alltag anwenden würde.

Wie lange hat der Kampf der Katholischen Kirche um die Herrschaft über den Staat in ihrem Verbreitungsgebiet gerungen? 1500 Jahre, oder? So wenig ich Napoleon mag, aber sein Verdienst um die Zerschlagung der Kirchenstrukturen in Europa ist echt sein größter Verdienst.
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Old 06-04-2013, 06:49 AM   #16
kimber22
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Also, KrystanX, ich weiß jetzt gerade nicht, wie ich das hier formulieren soll...
--

Ich sag's mal so: Mich würd echt interessieren, von wem du diesen ganzen Unsinn hast, den du hier im letzten Post schreibst.... beziehungsweise, sollte das auf deinem eigenen Mist gewachsen sein, wo du die Grundlagen dafür her hast... Ich meine, der erste Absatz ist nicht im eigentlichen Sinne falsch. Da sind nur die Begriffe, die theatralisch verwendet werden, nicht richtig verstanden worden.

Quote:
Originally Posted by KrystanX
... aber auf der anderen Seite kann man jede Ideologie im Sinne von Weltanschauung auch als Religion erfassen. Da sind sich die Begriffe Weltanschauung, Religion und Ideologie in ihrer Bedeutung zu ähnlich.
Bitte?

Was soll denn das überhaupt heißen? Eine im Sinne von Weltanschauung verstandene Religion von... nein... eine weltanschaulich-ideologische Religion von... nein, geht auch nicht.... Was ist in diesem Satz eigentlich das Subjekt und was das Objekt?


EDIT
Quote:
Originally Posted by KrystanX View Post
Kimber, das Problem daran ist weniger, dass es soetwas wie die Sharia gibt, die ja letztlich nur ein auf dem Codex Hammurapi basieren Rechtssammlung ist. So, wie z.B. in Deutschland immer noch Spuren germanischen Stammesrechts zu finden sind.
Also ich sehe hier ehrlich gesagt schon einen Unterschied. Das Problem ganz konkret ist, dass das europäische Recht auf dem BGB/ABGB basiert. Während... sag mal, worauf nochmal basiert islamisches Recht? Und in welchem Land war das nochmals, wo die Frauen inzwischen Autofahren dürfen?

kimber


EDIT2: "Spuren germanischen Stammesrechts": Sag doch mal kurz, was du damit konkret meinst. gibbet nen Link dazu, was für Spuren germanischen Stammesrechts sich in unseren heutigen GEsetzen finden?

Last edited by kimber22 : 06-04-2013 at 07:08 AM.
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Old 06-04-2013, 08:28 AM   #17
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Originally Posted by kimber22 View Post
Bitte?

Was soll denn das überhaupt heißen? Eine im Sinne von Weltanschauung verstandene Religion von... nein... eine weltanschaulich-ideologische Religion von... nein, geht auch nicht.... Was ist in diesem Satz eigentlich das Subjekt und was das Objekt?
Einfach mal die Begriffsdefinition von Ideologie nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie

Quote:
Originally Posted by kimber22 View Post
Also ich sehe hier ehrlich gesagt schon einen Unterschied. Das Problem ganz konkret ist, dass das europäische Recht auf dem BGB/ABGB basiert. Während... sag mal, worauf nochmal basiert islamisches Recht? Und in welchem Land war das nochmals, wo die Frauen inzwischen Autofahren dürfen?
Kimber, es gibt kein "islamisches Recht" im Sinne eines BGBs. Der Begriff Sharia wird alls Sammelbegriff für Rechtsvorschriften in Islamischen Ländern benutzt. Die meisten Regeln der Sharia leiten sich vom alten Rechtsnormen der letzten Jahrtausende ab. Letztlich ist es ein Schlagwort, was mehr eine Historische, und weniger eine Religiöse Bedeutung hat. Anders, als in der Bibel, wo Frauen und andersgläubige ja gerne mal Gesteinigt wurden, und dies auf "Gottes Befehl" hin geschieht, kann man die Regeln der Sharia eigentlich nicht direkt aus dem Koran ablesen. Aber leider sind die meisten Islamisten auch nicht klüger als der durchschnittliche Bildzeitungsleser. Und so fallen ihnen solche Details kaum auf, wenn sie sich für die "Sharia" aussprechen. Deswegen auch der Vergleich mit dem Codex Hammurapi, der in der selben Region schon vor 3000 Jahren von Bedeutung war. Auge um Auge, Zahn um Zahn, war eben schon immer ein sehr beliebtes Motiv.

Das Land auf welches du anspielst ist Saudiarabien. Und Saudiarabien ist nicht nur der engste Verbündete der USA, die die Geschicke dieses Landes und die Regierung seit 70 Jahren unterstützen und beeinflussen, nein es ist auch das fundamentalistischste Land in der ganze arabischen Welt. Im Vergleich dazu ist der Iran liberal und Weltoffen.
Du darfst nicht vergessen, dass es im Islam genau so viele Strömungen hat, wie das Christentum. Und ich zitiere an der stelle einfach mal eine ein christlichen Hirtenbrief aus aus dem Jahr 2001:
„Fast kein Mädchen sollte zu irgendeiner Universität gehen. […] Aber wo finden weiterführende Mädchenschulen dann ihrerseits weibliche Lehrkräfte, wenn kein Mädchen mehr ein Studium absolviert? Man braucht keine Universität, um das meiste von dem zu lernen, was Mädchen unterrichtet zu werden brauchen, zum Beispiel Hauswirtschaft, Einrichtung und Unterhalt eines Heims, Pflege und Erziehung der Kinder, die geistige und soziale Vorbereitung auf die Ehe.“

Quote:
Originally Posted by kimber22 View Post
EDIT2: "Spuren germanischen Stammesrechts": Sag doch mal kurz, was du damit konkret meinst. gibbet nen Link dazu, was für Spuren germanischen Stammesrechts sich in unseren heutigen GEsetzen finden?
Dazu müsstest du dich einfach mit der Geschichte und den jeweiligen Rechtsordnungen beschäftigen. Das Thema ist leider etwas Komplexer und die Quellenlage sehr umfangreich. Das System der Geldstrafen, welches z.B. Mittel und Nordeuropa sehr verbreitet ist, ist aber ein gutes Beispiel. Wobei du darüber wirklich eine juristische Doktorarbeit schreiben könntest.
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Old 06-04-2013, 10:47 AM   #18
Polarbear57
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Eine Religion/Ideologie, die es Mädchen verwehrt
Bildung zu erlangen und für diesen Wunsch oft
getötet bzw. verstümmelt wird hat im 3. Jahrtausend
unserer Zeitrechnung jeglichen Legitimationsanspruch
verloren.

Wie gesagt, das Frauen z. Bsp. in Saudi Arabien
bis dato kein Auto fahren dürfen mag uns skurril
erscheinen und das was der "Arabische Frühling"
für Blüten treibt (Rechte der Frauen beschneiden)
mag uns unwirklich vorkommen, im Unterschied
dazu in der Türkei haben die Menschen die
schleichende Islamisierung ihres Landes als
eine unmittelbare Gefahr begriffen und
wehren sich dagegen.
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Old 06-04-2013, 01:26 PM   #19
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Originally Posted by Polarbear57 View Post
Eine Religion/Ideologie, die es Mädchen verwehrt
Bildung zu erlangen und für diesen Wunsch oft
getötet bzw. verstümmelt wird hat im 3. Jahrtausend
unserer Zeitrechnung jeglichen Legitimationsanspruch
verloren.

Wie gesagt, das Frauen z. Bsp. in Saudi Arabien
bis dato kein Auto fahren dürfen mag uns skurril
erscheinen und das was der "Arabische Frühling"
für Blüten treibt (Rechte der Frauen beschneiden)
mag uns unwirklich vorkommen, im Unterschied
dazu in der Türkei haben die Menschen die
schleichende Islamisierung ihres Landes als
eine unmittelbare Gefahr begriffen und
wehren sich dagegen.
Das Spricht auch für die positive Entwicklung die die Türkei in den letzten 100 Jahren gemacht hat. Vom kranken Mann am Bosporus zu einem aufstrebenden Schwellenland ist es schon eine ganz schön großer Schritt gewesen.

Ich denke die positive Entwicklung und auch der Wille in der Bevölkerung sich gegen Missstände zu wehren gibt anlass zur Hoffnung. Das ist aber eben der deutliche Unterschied zwischen den Ländern des Arabischen Frühlings und der Türkei(die ja auch nicht Teil Arabiens ist). Länder wie Ägypten und Libyen hatten keine Demokratie, in der sich eine Zivilgesellschaft bilden konnte. Demokratische, wie Islamistische Kräfte wurden gleichermaßen verflogt. Nur funktionieren Religionen unter Druck trotzdem recht gut, während politische demokratische Parteien keine Chance haben. Das Ergebnis war, die Islamisten waren Bereit, die anderen Kräfte nicht. (so wie damals im Iran),
Die Türkei hatte praktisch jetzt 90 Jahre lang auch unter dem Schutz des Militärs(was eigentlich verrückt klingt) langsam eine echt große Zivilgesellschaft aufbauen können. Wenn die Gesellschaft es jetzt schafft, sich erfolgreich gegen eine Gefahr für ihre Demokratie und Freiheit zur Wehr zu setzen, wäre dies gut. Wobei natürlich die Türkei noch weit entfernt davon ist, liberale Standards wie in Mitteleuropa verinnerlicht zu haben. Aber die Chance ist da.
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Old 06-04-2013, 04:32 PM   #20
Aleksana
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Originally Posted by abcoflove View Post
Da ich keinen der früheren "Islam/Islamismus-Threads" mehr finde, eröffne ich für dieses Thema einen neuen Thread.

Kurz zum Hintergrund: Das Übliche: Die junge Kurdin Arzou Ö. - die Familie gehört zur Glaubensgemeinschaft der Yesiden,....
Und die Yesiden / Jesiden sind gar keine Moslems, sie haben mit dem Islam so viel zu tun wie die Juden mit den Christen, ihre Religion existierte warscheinlich schon bevor Mohammed nach Medina floh.

Vielleicht sollte man einen speziellen Yesidismus Thread eröffnen...
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Old 06-05-2013, 03:39 AM   #21
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Originally Posted by Aleksana View Post
Und die Yesiden / Jesiden sind gar keine Moslems, sie haben mit dem Islam so viel zu tun wie die Juden mit den Christen, ihre Religion existierte warscheinlich schon bevor Mohammed nach Medina floh.

Vielleicht sollte man einen speziellen Yesidismus Thread eröffnen...
Wo du recht hast, hast du recht. Aber leider kann man bei Jesiden so schlecht mit Klischees, Verallgemeinerungen und Vorurteilen arbeiten, weswegen viele lieber ihre Breitseiten gegen "Den Islam" abfeuern.
Der Mord hat ja auch nichts/oder nur entfernt mit der Religion der Jesiden zu tun, sondern primär etwas mit überzogenen patriarchalisch Machtstrukturen, und einer jungen Frau, die sich dagegen aufgelehnt hatte.
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Old 06-05-2013, 04:39 AM   #22
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Originally Posted by Aleksana View Post
Vielleicht sollte man einen speziellen Yesidismus Thread eröffnen...
Nee gar nich mach nur mal einfach ne kurze Zusammenfassung, was Yesiden eigentlich sind? Für mich klingt das nach Bakterien.... Ich kenn Sunniten, Shariten - oder wie heißen die anderen?, Alaviten, die unterscheiden sich irgendwie über die Nachfolge Mohammeds... und dann gibt's noch ein paar... aber Yesiden? noch nie gehört. Und ich guck Al-Jazeera regelmäßig... was is das nochmal? ;-)
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Old 06-05-2013, 04:55 AM   #23
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Originally Posted by kimber22 View Post
Nee gar nich mach nur mal einfach ne kurze Zusammenfassung, was Yesiden eigentlich sind? Für mich klingt das nach Bakterien.... Ich kenn Sunniten, Shariten - oder wie heißen die anderen?, Alaviten, die unterscheiden sich irgendwie über die Nachfolge Mohammeds... und dann gibt's noch ein paar... aber Yesiden? noch nie gehört. Und ich guck Al-Jazeera regelmäßig... was is das nochmal? ;-)
Da sieht man mal wieder, wenn jemand seinen Karl May nicht gelesen hat. Bildungslücke!
Kara Ben Nemsi hätte es dir zwar besser erklären können, aber gut:
Die Jesiden sind eine kleine monotheistische Glaubensgemeinschaft, die zwischen Syrien, Irak und der Türkei angesiedelt ist. Praktisch das Gebiet der Kurden.
Man vermutet das das jesidische Verbot der Heirat mit einem andersgläubigen daraus entstanden ist, dass man verhindern wollte, dass ihr auserwähltes Volk sich mit dem Islam vermischt, da Moslems ja andersgläubige Heiraten dürfen. Solche Verbote sind übrigens nicht ungewöhnlich. Bei den Juden war es z.B. auch so ein "verbot". Mein Ururgroßvater musste deswegen z.B. wurde deswegen auch von seine Familie verstoßen, weil er eine Christin heiratete. Gut, dann ist er mit ihr nach Wien geflohen, und dann hatten ihm seine neuen, christlichen Brüder den Schädel eingeschlagen. Dumm gelaufen.

Zum Thema Jesiden empfehle ich 2 Lieblingsbücher meiner Kindheit:
Durch die Wüste und Harem
Durchs wilde Kurdistan
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Last edited by KrystanX : 06-05-2013 at 04:58 AM.
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Old 06-05-2013, 09:13 AM   #24
kimber22
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Okay, @KrystanX, und? Was sind diese Jesiden jetzt? Moslems? Christen? Irgendwas dazwischen?

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Originally Posted by KrystanX
Die Jesiden sind eine kleine monotheistische Glaubensgemeinschaft, die zwischen Syrien, Irak und der Türkei angesiedelt ist. Praktisch das Gebiet der Kurden.
Nein!? Du sagst jetzt aber nicht gerade, dass die Jesiden der letzte Rest sind von den zwei oder drei Millionen, die die Moslems an Andersgläubigen umgebracht haben...
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Old 06-05-2013, 11:24 AM   #25
KrystanX
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Originally Posted by kimber22 View Post
Okay, @KrystanX, und? Was sind diese Jesiden jetzt? Moslems? Christen? Irgendwas dazwischen?
Weder noch. Im Orient, haben sich unter der Oberherrschaft des Islam viele kleine, zum Teil sehr alte Religionen erhalten. Die ihre Wurzeln in der Antike haben.

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Originally Posted by kimber22 View Post
Nein!? Du sagst jetzt aber nicht gerade, dass die Jesiden der letzte Rest sind von den zwei oder drei Millionen, die die Moslems an Andersgläubigen umgebracht haben...
Nein, ich weiß jetzt nicht darauf wie du zu dem Satz kommst.

Neben Jesiden gibt es in der Region, überwiegend im Iran, z.B. auch noch die Anhänger des Zoroastrismus. Eine Religion deren Wurzeln rund 3000 Jahre alt sind, und damit älter als das Judentum.

Das ist halt für Europäer so schwer zu verstehen, weil in Europa es ja im Rahmen der gewaltsamen Christianisierung alle alte Religionen ausgelöscht, bzw. assimiliert haben. Deswegen gibt es aber im Nahen und mittleren Osten so viele verschieden Gruppe, die mit dem Islam in dem Sinn nur als Nachbarn etwas zu tun haben. Z.B. Drusen, Kopten, usw.

Verstehst du jetzt?
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